Auch Nvidia muss Federn in der IT-Krise lassen

Grafikchip-Hersteller wird aufgrund der Absatzschwäche in der PC-Branche und Abschreibungen nur den Break-Even treffen

Selbst der GPU-Hersteller Nvidia hat in der IT-Krise zu knabbern. So hat der Grafikchip-Bauer jetzt nach Umsatzsprüngen und Rekordgewinnen in den vergangenen Jahren erstmals vor der Veröffentlichung der endgültigen Bilanz für das zweite Quartal eine Gewinnwarnung ausgegeben.

Wie das Unternehmen im kalifornischen Santa Clara mitteilt, rechnet die Konzernführung jetzt nur noch mit Umsätzen von 410 bis 430 Millionen Dollar. Ursprünglich hatte Nvidia angegeben, die 582,9 Millionen Dollar-Umsatzgrenze des ersten Quartals um ein bis drei Prozent übertreffen zu wollen.

Grund für den herben Umsatzeinbruch ist nach den Worten Nvidias die anhaltende Absatzschwäche im PC-Markt sowie signifikante Abschreibungen auf Lagerbestände, die man im zweiten Quartal habe vornehmen müssen. Daher werde das Konzernergebnis in diesem Dreimonatszeitraum gerade einmal den Break-Even treffen. Die endgültigen Zahlen will Nvidia am 15. August bekannt geben.

Themenseiten: Business

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Auch Nvidia muss Federn in der IT-Krise lassen

Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *