T-Mobile: Nur zwei bis drei UMTS-Anbieter überleben

Konkurrent kommentiert Ende des Mobilfunkproviders Quam

Auf dem deutschen UMTS-Markt werden nach Einschätzung der Telekom-Tochter T-Mobile insgesamt zwei bis drei Anbieter auf der Strecke bleiben. „Wir haben immer gesagt, dass es zu Konsolidierungsphasen kommen wird. Das tritt jetzt ein“, sagte T-Mobile-Sprecher Philipp Schindera am Donnerstag mit Blick auf das voraussichtliche Aus für den Konkurrenten Quam.

T-Mobile gehe davon aus, dass nur drei bis vier der anfangs sechs Anbieter des multimediafähigen Mobilfunks übrig bleiben würden. Zu den Lizenznehmern gehören neben T-Mobile und Quam auch Vodafone, E-Plus, O2 und Mobilcom (Börse Frankfurt: MOB) .

Wie Quam-Sprecher Uwe Struck im Gespräch mit ZDNet erkläre, wird Quam mit sofortiger Wirkung das operative Geschäft einstellen. Klartext: Ab sofort gibt es keine Quam-Verträge mehr zu kaufen, die bestehenden Kunden von heute können aber ohne Einschränkungen weiter telefonieren. Wieviele von den rund 900 Mitarbeitern von dieser Hiobsbotschaft betroffen sind, steht noch nicht fest. Gespräche mit dem Betriebsrat laufen.

Kontakt: Quam, Tel.: 0800/1551550

Themenseiten: Business, Telekommunikation

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1 Kommentar zu T-Mobile: Nur zwei bis drei UMTS-Anbieter überleben

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  • Am 26. Juli 2002 um 8:51 von rainergaiss

    Ohne Staat k.o.
    Die Einschätzung der T-Mobile ist sicher richtig. Nicht erwähnt wird natürlich, dass ohne den Staat im Rücken T-Mobile wahrscheinlich auch ein Wackelkandidat wäre.

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