Neue Festplattentechnik soll vor Hackern schützen

Japanische Firma Scarabs trennt den bisherigen Lese/Schreibkopf in zwei Bauteile

Firewall, IP-Blocker oder Intrusion Detection – alles dient nur einem Ziel: Dem Hacker das Leben schwer zu machen. Einen komplett neuen Ansatz hat jetzt die japanische Firma Scarabs. So soll eine neue Festplattentechnik mehr Sicherheit für die Website-Betreiber bringen.

Zu dem Zweck haben die Japaner eine Festplatte mit zwei Köpfen ausgestattet. Der erste Kopf soll dabei nur für das Lesen der Daten zuständig sein. Dieser ist dabei über ein Kabel mit dem Webserver verbunden. So sollen die User Zugang zum Web-Content erhalten.

Für die Funktion „Lesen und Schreiben“ ist dagegen der zweite Kopf verantwortlich. Nur über dieses Bauteil sollen Administratoren das Angebot pflegen und editieren können. Der Clou dabei: Der Kopf ist lediglich mit dem Rechner des Admins verkabelt, so dass ein Eindringen in den Webserver dem Hacker nichts nützt.

Erste Prototypen der Festplatte sind bereits im vergangenen Dezember fertig gestellt worden, so der Japaner. Laut dem Unternehmen kostet die einfachste Version des Systems 863 Dollar.

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1 Kommentar zu Neue Festplattentechnik soll vor Hackern schützen

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  • Am 23. Juli 2002 um 19:56 von Moritz Donhauser

    Sicherheit vs. Mysql + PHP
    Das ist ja so lustig!

    Was sollen die ganzen Leute mit Dynamischen Websites bzw. PHP und Mysql machen ?

    Das mag sehr gut für Beepworld Benutzer gehen aber nicht für Ständig aktuelle Websites. Wie sollen denn Benutzer auf der Website sich z.b. Anmelden oder ins Gästebuch schreiben ? Dann müsste man alle ständig aktuellen Dokumente auf eine andere Platte schieben, die dann wiederum nicht sicher wäre.

    Naja gerade die Hardwarehersteller saugen sich halt gerne "Nutzloses" aus den Fingern, um endlich das Große Geld zu machen.

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