Filmindustrie greift private Videobörsianer an

Motion Picture Association of America fordert ISPs zum Handeln gegen Tauschbörsianer auf

Die US-Filmindustrie Motion Picture Association of America (MPAA) geht gegen private Filmhändler in den Tauschnetzwerken wie Kazaa vor. Nach eigenen Angaben verschickte der Verband im vergangenen Jahr rund 54.000 Schreiben an über 1600 Internet-Provider (ISP) weltweit. Inzwischen hat sich die Zahl auf über 100.000 erhöht.

In den Mitteilungen werden die Netzanbieter gebeten, Nachrichten an bestimmte User zu verschicken. Die Anwender sollen aufgefordert werden, von ihnen im Web publiziertes urheberrechtlich geschütztes Material aus dem Netz zu nehmen. Den Angaben nach hat unter anderem auch T-Online (Börse Frankfurt: TOI) einzelnen Kunden in Deutschland solche Schreiben zugestellt.

In der Musikindustrie geht man unterdessen andere Wege. Medienberichten zufolge soll der US-Musikverband Entwickler angeheuert haben, um tausendfach fehlerhafte Musikdateien in Tausch-Netzwerke wie Kazaa oder Grokster einzuschleusen. Die Guerilla-Taktik sei bereits vor etwa einem Jahr gestartet worden.

ZDNet hat dem Thema „Spionage und Werbung: Filesharing-Börse Kazaa“ einen ausführlichen News-Report gewidmet. Zusätzlich hat ZDNet eine Liste weiterer brauchbarer, obendrein kostenloser Anbieter von Tauschservices zusammengestellt.

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1 Kommentar zu Filmindustrie greift private Videobörsianer an

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  • Am 25. Juli 2002 um 7:36 von Matthias

    Keine Guerilla Taktik sondern
    Schwachsinn. Erstens existieren bereits entsprechende Tools, die solche Leichen aufspüren und zweitens verprellt man damit Leute im Internet und schafft neue Bandbreitenüberkapazitäten. Doch erste Umkipper sind schon in Sicht. So will Sony nun doch Titel im Netz anbieten die man frei kopieren und umwandeln kann. Über die Kosten sollte man aber noch mal nachdenken, denn 99 Eurocent sind einfach zuviel für einen Titel in Net

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