Gratisdialer.de: 49 Euro nach 20 Sekunden

Wieder versucht ein Anbieter, Surfer mit Hilfe der AGBs auszutricksen

Gratisdialer statt teurer Verbindungsprogramme: Was zunächst nach einem verlockenden Angebot klingt, kann dem Surfer später teuer zu stehen kommmen: Wer sich von Gratisdialer.de die entsprechende Software herunterlädt, surft nur die ersten 20 Sekunden für lau: Eine Sekunde später werden 49 Euro pro Stunde berechnet.

Wie Dialerschutz.de berichtet, versteckt sich der Hinweis auf die Gebühr in den AGBs des Dialers sowie vor dem Klick auf „Verbinden“ – dadurch ist der Betreiber nach den derzeit gültigen gesetzlichen Verbindungen fein raus: Anders als der vor kurzem erschienenen Active-X-Dialer muss der User hier eine Verbindung bewusst herstellen und wird zuvor auch über die Kosten informiert. Da die Einwahl über eine 0190-0-Nummer erfolgt, ist die Gebühr frei tarifierbar und somit ein Tarif von 49 Euro pro Stunde möglich.

ZDNet bietet in einem Download-Special zum Thema Dialer die wichtigsten Tools an. Darüber hinaus warnt ZDNet vor den neusten Maschen der Anbieter und hat die wichtigsten Nachrichten zu dem Thema in einem News-Report gesammelt.

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2 Kommentare zu Gratisdialer.de: 49 Euro nach 20 Sekunden

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  • Am 16. Juli 2002 um 19:21 von Strohmenger

    0190 Betrug ohne Ende
    Keine Möglichkeit für Gebühren über 1,20 DM geben und das Spiel hört auf.

    Denn wer mit Kunden arbeiten will, braucht keine Abzocke.

  • Am 16. Juli 2002 um 19:49 von manne2000

    Denic.de offeriert die DialerNamen mit Telefonnummer
    bei Denic.de kann jeder die Namen und Telefonnummer dieser Betrüger herausfinden. Außerdem weiß man, wo die beiden Verantwortlichen wohnen, einer in Hannover, wo die meisten Dialer ihren Betrieb haben, und der Andere in Starnberg. Was dann zu tun ist bleibt jedem selbst überlassen, ich jedenfalls fordere nicht zur Selbstjustiz auf.

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