Telekom: Jetzt Aufsichtsratchef Winkhaus gefährdet

Statt des Telekom-Chefs könnte es jetzt den Mann treffen, der seine Ablösung betrieb

Offenbar muss sich nicht nur Ron Sommer um seinen Job Sorgen machen: Im Streit um die Ablösung des Telekom-Chefs wackelt offenbar der Stuhl des Aufsichtsratsvorsitzenden Hans-Dietrich Winkhaus. Mindestens vier der 20 Aufsichtsräte wollten Winkhaus am Dienstag seinen Rücktritt nahe legen, berichtete das „Handelsblatt“ unter Berufung auf Angaben aus dem Umfeld.

Sie seien gegen die von Winkhaus favorisierte Lösung, Technik-Vorstand Gerd Tenzer als Kompromisskandidaten zum Nachfolger Sommers wählen zu lassen. Laut „Handelsblatt“ könnte damit die Chance Sommers, vorläufig an der Spitze des Unternehmens des Unternehmens zu bleiben, steigen.

Stattdessen könnte es mit Winkhaus den Mann treffen, der seine Ablösung betrieb. Der Aufsichtsrat entscheidet heute über die Zukunft Sommers. Soll er abgelöst werden, müssen in einem ersten Wahlgang mindestens 14 der 20 Aufsichtsräte für seinen Abgang stimmen.

Kontakt: Deutsche Telekom, Tel.: 0800/3301000

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