Regierung: US-Klage wegen Telekom ist „Spekulation“

Bundesfinanzministerium soll "keine Klage dieser Art bekannt" sein

Die Bundesregierung hat eine mögliche Klage in den USA wegen der Vorgänge um die Ablösung von Ron Sommer als „Spekulation“ bezeichnet. Der Regierung sei „keine Klage dieser Art bekannt“, sagte ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums am Montag in Berlin.

Die „Bild“-Zeitung hatte berichtet, dass der deutschen Bundesregierung wegen des Hickhacks um die Nachfolge des Telekom-Vorstandsvorsitzenden Ron Sommer möglicherweise ein Rechtsstreit ins Haus stehe. Derzeit würden US-Aktionäre prüfen, ob der Hauptaktionär Bundesrepublik Deutschland „unbotmäßigen“ Einfluss auf Aufsichtsratsmitglieder ausgeübt habe, hieß es weiter. Die Klage eine hohe Schadensersatzforderung an die Bundesregierung zur Folge haben.

Telekom-Chef Ron Sommer lehnte indes einen Rücktritt erneut ab. Sommer soll durch Technik-Vorstand Gerd Tenzer ersetzt werden. Darauf verständigte sich das Präsidium des Aufsichtsrats, wie es in übereinstimmenden Medienberichten hieß. Das Kontrollgremium der Telekom (Börse Frankfurt: DTE) tritt am kommenden Dienstag zusammen, um über die Ablösung zu entscheiden.

Kontakt: Deutsche Telekom, Tel.: 0800/3301000

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