PGP-Plugin macht Outlook unsicher

Hacker soll es möglich sein die Softwarelücke zu nutzen, um Passwörter auszuspionieren oder Programme zu installieren

Das Verschlüsselungsprogramm Pretty Good Privacy (PGP) kann unter bestimmten Umständen ausspioniert werden, berichten Sicherheitsexperten von Eye Digital Security. Kommen bestimmte Plugin-Versionen zusammen mit dem Mail-Programm Outlook von Microsoft (Börse Frankfurt: MSF) zum Einsatz, so soll es Hackern möglich sein, eine Softwarelücke zu nutzen, um Passwörter auszuspionieren oder Programme zu installieren.

Den Angaben zufolge müssten die Angreifer lediglich eine manipulierte E-Mail an den User schicken. Dabei müsse der Anwender noch nicht einmal das Attachment öffnen, wie sonst bei Würmern oder Viren der Fall. Mit dem Code in der Mail könne der Hacker bereits auf bestimmte Speicherbereiche des Opfer-PCs zugreifen und beliebige Anwendungen auf dem Computer installieren. Demnach wäre es durchaus möglich, dass der Hacker einen Keylogger in das System einspielt, der eingetippte Passwörter aufgreift.

Von dem Bug sind laut Eye Digital Security jedoch nur die von Network Associates (Börse Frankfurt: NAI) herausgegebenen Programm-Versionen „PGP Desktop Security 7.0.4“, „PGP Personal Security 7.0.3“ und „PGP Freeware 7.0.3“ in Verbindung mit dem Plug-in für Mail-Programm Outlook betroffen. Obwohl das Unternehmen die Vermarktung von PGP im März 2002 eingestellt hat, wurden Patches zur Verfügung gestellt.

Kontakt: Network Associates, Tel.: 089/37070 (günstigsten Tarif anzeigen)

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