Gnutella-Entwickler Kan beging Selbstmord

25-jährige Programmierer arbeitete an der Weiterentwicklung des Peer-to-Peer-Gedankens

Der Gnutella-Pionier Gene Kan hat sich nach Angaben kalifornischer Behörden selbst das Leben genommen. Laut der Sprecherin des Coroners aus San Mateo, Sue Turner, sei Kan sei an den Folgen einer Schussverletzung gestorben. „Es war Suizid.“ Warum der 25-jährige Programmierer sich das Leben nahm, ist allerdings nicht bekannt. Die Urne wurde bereits am vergangenen Freitag beigesetzt.

Kan machte sich vor allem dadurch einen Namen, dass er Gnutella auf Unix lauffähig machte. Gemeinsam mit seinen Freunden arbeitete er an der Weiterentwicklung des Peer-to-Peer-Gedankens.

Auf einer eigenen Site brachte er Entwickler zusammen und wurde rasch zu einem inoffiziellen Sprecher der Community. Kan hatte an der Berkely University in Kalifornien studiert.

Themenseiten: Business

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

5 Kommentare zu Gnutella-Entwickler Kan beging Selbstmord

Kommentar hinzufügen
  • Am 11. Juli 2002 um 20:15 von xenia

    schon wieder ein selbstmord …
    … in der computerbranche. ich bin zwar nicht die spezialistin aber mir fällt das jetzt schon auf, daß gerade innovative und anscheinend geniale typen aus der it branche selbstmord begehen. aber vielleicht bin ich ja eingenommen. film zum thema: startup!! Absolut empfehlenswert. In diesem Film stirbt auch ein junges Talent der Open Source Szene nachdem er nicht von einem "nein das ist sicher nicht bill gates. jede ähnlichkeit ist rein zufällig" typen gekauft werden konnte. wer interesse hat kann sich den film bei mir ausleihen. mail genügt.

  • Am 11. Juli 2002 um 22:29 von Matthias

    Man kann spekulieren aber
    es gibt halt auch in dieser Szene psychologische Gründe für Selbstmord. Ich kenne ein paar sehr guter Mathematiker, Physiker oder auch Informatiker, die leicht krank sind oder auch schon in Anstalten sitzen. Vielleicht ist auch "Beautyfull Mind" kein schlechter Filmtip.<br />
    <br />
    Matthias

  • Am 12. Juli 2002 um 10:45 von HugoM

    Sinn des Lebens
    Menschen, die noch so genial auf einzelnen Gebieten sein können, aber sonst keine Perspektiven haben, scheitern oft. Jeder sollte sich öfter in seinem Leben überlegen wo er steht…<br />
    Buchtip zum download:<br />
    http://www.clv.de/pdf/255798.pdf

  • Am 15. Juli 2002 um 10:05 von Kevin Goslar

    Scheitern
    Schlaue Menschen, die an dieser Realität gescheitert sind, können so schlau ja nicht gewesen sein.

  • Am 25. August 2002 um 13:20 von Frank Bartel

    Armseliger und gefühlloser Kommentar
    Ich kannte den Verstorbenen nicht, aber die Software, an der er gearbeitet hat. Der Artikel hat mich betroffen gemacht. Ich bedaure, dass er so jung aus dem Leben gegangen ist.

    Aber: Einen kommentar wie den oben stehenden hat niemand verdient.

    Wie arm an Geist muss jemand sein, dem zum Freitode eines fremden Menschen nichts besseres einfällt, als so einen Mist abzusondern wie diesen. Es ist doch armselig und gefühllos, wenn einem statt Mitleid oder Anteilnahme nichts besseres einfällt, als über die fehlende "Schläue" des Toten in dieser "Realität" zu schwadronieren. Peinlich ist das – und abstoßend. De mortuis nihil nisi bene. (Über die Toten niemals nichts Gutes.) sagten die anständigen Römer und wussten, warum.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *