Details zur skandinavischen Großfusion

Effekte der Übernahme von Sonera durch Telia für Aktionäre und Kunden

Wie berichtet hat die EU-Kommission in Brüssel grünes Licht für die erste Fusion zweier Ex-Monopolisten auf dem europäischen Telefonmarkt gegeben: Die staatlich kontrollierten Konzerne Telia aus Schweden und Sonera aus Finnland können unter Auflagen zusammengehen. Damit soll der größte Telefonanbieter in Nordeuropa entstehen.

Nach der im März getroffenen Fusions-Vereinbarung bekommen Sonera-Aktionäre 1,5 Telia-Aktien für einen ihrer Anteilsscheine. Telia steht damit nach der Fusion pro forma für 64 Prozent an der gemeinsamen Gesellschaft, Sonera für 36 Prozent. Die schwedische und die finnische Regierung wollen ihre Anteile am neuen Unternehmen in den kommenden fünf Jahren zurückfahren. Sonera ist noch zu 52,8 Prozent in Staatsbesitz, Telia sogar zu 70 Prozent.

Zusammen haben beide Firmen 8,1 Millionen Mobilfunkkunden und betreuen 7,6 Millionen Anschlüsse im Festnetz. Branchenkenner sahen die hoch verschuldete Sonera als eigentlichen Gewinner. Auf dem deutschen Markt ist sie über den Mobilfunkanbieter Quam vertreten. Quam hat eine der sechs miliardenschweren UMTS-Mobilfunklizenzen in Deutschland erworben.

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