Buchhandel: Online hui, offline pfui

Erstmals sinken die Umsätze, doch online ist ein Wachstum von 50 Prozent zu verzeichnen

Online toppt Offline: Dies hat sich jetzt wieder beim Buchhandel bewiesen: Erstmals seit 25 Jahren sind die Umsätze mit Büchern und Zeitschriften in Deutschland nicht mehr gestiegen. Wie der Börsenverein des deutschen Buchhandels am Dienstag in Frankfurt am Main mitteilte, sanken die Einnahmen der Branche im vergangenen Jahr um 0,1 Prozent auf 9,4 Milliarden Euro.

Grund sei die Krise bei den Fachzeitschriften. Bei ihnen schrumpften die Umsätze 2001 um 8,8 Prozent. Beim Verkauf von Büchern gab es dagegen nochmals ein Plus von 0,9 Prozent.

Überdurchschnittlich gut entwickelte sich dagegen der Verkauf über das Internet: Der Online-Umsatz kletterte dem Börsenverein zufolge um etwa 50 Prozent auf 288 Millionen Euro. Einen Boom verzeichnete die Branche auch beim Taschenbuch, dessen Anteil am Gesamtumsatz um 19,7 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro anwuchs.

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1 Kommentar zu Buchhandel: Online hui, offline pfui

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  • Am 10. Juli 2002 um 7:14 von Tatumba

    wen wunderts?
    Ich persönlich freue mich nahezu über diese Zahlen.<br />
    Bei dem -in 99% der Buchhandlungen praktizierten Kundenumgang ("sie wollen ein Buch kaufen? da könnt ja jeder kommen…") wundert es mich wirklich nicht, dass viele Kunden auf das übersichtlichere und teilweise schnellere Internetangebot zurückgreifen.<br />
    Lediglich den UmsatzRückgang der Fachzeitschriften finde ich bedauerlich; ich persönlich denke, dass hier aber auch der teilweise erhöhte EuroPreis nicht ganz unwichtig sein könnte…

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