Telekom will sich von IT-Sparten trennen

Bericht: Unternehmen will für den Schuldenabbau bei T-Systems sparen

Die Deutsche Telekom (Börse Frankfurt: DTE) prüft nach einem Pressebericht den Verkauf von Teilen ihrer Informationstechnologiesparte T-Systems. „Vorderstes Ziel ist der Schuldenabbau“, zitierte die „Financial Times Deutschland“ am Dienstag unter Berufung auf Unternehmenskreise. „Es gibt keine Tabus. Es gibt auch Szenarien, die den Verkauf von Einheiten der IT-Sparte einschließen.“

Möglich sei etwa der Verkauf von Rechenzentren bei der Tochter. Die Telekom-Tochter T-Systems verkauft Telekommunikationsdienstleistungen an Großkunden. T-Systems-Chef Christian Hufnagl soll das Unternehmen bis Ende 2002 fit für die Börse zu machen. Verkäufe von nicht zum Kerngeschäft zählenden Einheiten schließe diese Strategie mit ein, berichtete die Zeitung.

Aus Unternehmenskreisen hieß es demnach, es solle kein Tafelsilber verkauft werden. Die Telekom habe mit dem Schuldenabbau genügend Zeit und strebe keine Schnellverkäufe an. Derzeit sitzt die Telekom auf einem Schuldenberg von 67 Milliarden Euro. Er soll bis Ende 2003 auf 50 Milliarden Euro abgetragen werden.

Kontakt:
Deutsche Telekom, Tel.: 0800/3301000

Themenseiten: Business, Telekommunikation

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