Fujitsu-Siemens: Sparen statt entlassen

Mitarbeiter sollen auf Gehalt und Urlaub zum Teil verzichten

„Vermeiden Sie bitte alle Ausgaben, die jetzt nicht zwingend für den Geschäftserfolg notwendig sind“ – mit diesen Worten hat sich das Management von Fujitsu-Siemens in einem Brief an die eigene Belegschaft gewandt. Das Unternehmen hat sich einen rigiden Sparplan verordnet. So soll die Wochenarbeitszeit der Mitarbeiter um zwei Stunden gesenkt werden, das Gehalt wird im gleichen Verhältnis vermindert, berichtet die „Financial Times Deutschland“ in ihrer heutigen Ausgabe.

Angeblich verzichten die übertariflich bezahlten Angestellten auf bis zu zehn Urlaubstage und 20 bis 40 Prozent ihrer variablen Einkommensbestandteile des ersten Halbjahres. Ziel der Aktion soll es sein, das Geschäft profitabel zu halten und den Markt beim erhofften Wachstum zu übertreffen.

Bei den Konkurrenten HP-Compaq (Börse Frankfurt: HWP) und IBM (Börse Frankfurt: IBM) stehen statt Gehaltsverzicht Entlassungen auf dem Plan: Das fusionierte Unternehmen will in Europa rund 5900 Mitarbeiter auf die Straße setzen, deutsche Zahlen sollen in der kommenden Woche bekannt gegeben werden. IBM schließt wiederum vier deutsche Standorte und trennt sich damit von 316 Beschäftigten.

Kontakt:
Fujitsu Siemens, Tel.: 0221/6791171 (günstigsten Tarif anzeigen)

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