Sicherheitsloch in weit verbreiteter Internet-Software

DNS-Fehler lässt Hacker leicht die Kontrolle über fremde Rechner gewinnen

Ein Fehler in einer Software, die das Internet Domain Name (DNS)-System des Rechners beim Übersetzen der textbasierten Web-Adressen in die numerische IP-Adresse unterstützt, setzt die Rechner einem hohen Sicherheitsrisiko aus, so Experten.

„Der Bug liegt in den beiden Versionen der DNS Resolver Datenbank vor, die nicht nur in den DNS-Servern verwendet wird, sondern auch in Netzwerk-Hardware wie Routern und Switches“, so ein Sicherheitsexperte der niederländischen Sicherheitsfirma Pine Internet.

Dieser Code sei bereits vor einer ganzen Weile geschrieben und kostenlos weltweit verteilt worden. Er sei die essentielle Software, die auf den Clients und Servern laufe.

Laut dem US-basierten Computer Emergency Response Team Coordination Center (CERT) sind von dem Bug die Berkeley Internet Name Domain (BIND), DNS Resolver Datenbank und die Berkeley Software Distribution (BSD) betroffen.

Der Fehler könnte einen sogenannten Buffer Overflow in der Datenbank verursachen, wenn der Hacker versuche durch senden einer falschen DNS das System zu übernehmen, so CERT. Nachdem der Eindringling erfolgreich einen Router übernommen habe, könnte er beispielsweise den Datenfluß anzapfen oder umleiten.

Den Administratoren rät CERT sofort ihre Systeme auf diese fehlerhaften Libraries zu überprüfen und diese dann gegebenenfalls upzudaten.

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