Gestohlener PC funkt SOS

Abgespeckte Gratisversion der Trackingsoftware PC Phonehome kann zum Test herunter geladen werden

Das Saarbrücker Datensicherheitsunternehmen Protectcom vertreibt ab sofort die amerikanische Trackingsoftware PC Phonehome. Es handelt sich um eine angeblich „unsichtbare“ Software („Stealth Software“), die entwendete PCs wieder finden helfen soll. Sie sende unbemerkt eine Nachricht an die E-Mail-Adresse des rechtmäßigen Besitzers und erlaube somit, die Position des geraubten PCs oder Laptops auf der ganzen Welt zu bestimmen.

Einmal installiert, soll die Software auch bei einer Neupartitionierung oder Formatierung der Festplatte aktiv bleiben. Das Produkt ist sowohl für Windows als auch Macintosh ausgelegt. Protectcome bietet eine kostenlose Testversion des Programms in Englischer Sprache zum Download an.

Kontakt: Protectcom, Tel.: 0681/9580591 (günstigsten Tarif anzeigen)

Themenseiten: Software

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

6 Kommentare zu Gestohlener PC funkt SOS

Kommentar hinzufügen
  • Am 2. Juli 2002 um 23:57 von Mosiris

    Deinstallieren???
    Und was ist wenn man das Programm irgendwann mal nicht mehr auf dem Rechner haben möchte?

    Deinstallieren per Passwort hat ja wohl keinen Sinn, da Hacker das Programm ja leicht wieder entfernen können.

    Also, ich wüsste zu gern wie das Problem gelöst wird.

  • Am 3. Juli 2002 um 4:39 von Oliver

    Formatieren
    Das Programm möchte ich sehen, daß einer Neuformatierung der Festplatte standhalten kann.

  • Am 3. Juli 2002 um 9:44 von Dietmar

    Datenrechtlich sehr bedenklich!!!!
    Bei PC-Kauf Vorinstalliert?! Was dann?!<br />
    Bald wird es weitere Versionen geben!<br />
    Welche Informationen da drin stehen, davor sollten uns die Datenschützer bewahren!<br />
    Der Nutzen dieses ‚Tools‘ steht in keinem Verhältnis zum Risiko!

  • Am 3. Juli 2002 um 10:19 von Paul

    Risiko von Datenausspähung
    Zur o.g. Meldung zwei Punkte die m. E. Berücksichtigung finden sollten.<br />
    1. Diese Art von Tracking Software birgt die Gefahr in sich, daß nicht auszuschliessen ist, daß unsere "amerikanischen" Freunde Datenklau in welcher Form auch immer betreiben könnten ohne dass der User das feststellen kann.<br />
    <br />
    2.Das System funktioniert ja wohl nur, wenn der gestohlene PC im Internet aktiv wird !

  • Am 3. Juli 2002 um 18:05 von sergey

    so wie es steht es ist moeglich.
    Einfach "format C:" oder "fdisk-neue partitionieren" laesst boot-sector intact.

    i.e. zuerst von diskette booten, "fdisk /MBR" ausfueren, dann neue partitionieren und formatieren :)

  • Am 3. Juli 2002 um 20:29 von The Hitchhiker

    Netter Versuch
    Bios ändern – ander HDD-Größe – versteckte Sektoren (SMART-Mapping) alles ganz nett.

    Deinstallation mal ganz ander: Man füttere den PC mit den physikalischen Daten der HDD und führe ein Low-Level Format über den Controller durch … Die einzige Methode, wie eine Sw einen Low-Level Format überstehen kann, wäre eine Änderung der HDD-Daten im BIOS, damit der Bereich nicht formatiert wird … oder man speichert sich im SMART-Buffer der HDD?

    Das würde mich auch sehr interessieren, ob die SW wirklich so sicher gegen Deinstallation ist, wie die behaupten.

    Wir alle wissen ja aus der Erfahrung: Kein Schutz ist so gut, wie die Hacker!

    Ich gebe dem Teil 2 Monate maximal, bis man einen "remover" bekommt …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *