Börsenaufsicht will Verfahren gegen Worldcom

SEC hat inzwischen Klage bei Bundesgericht in New York eingereicht

Im Bilanz-Skandal bei dem US-Telefonriesen Worldcom will die US-Börsenaufsicht ein Verfahren wegen Betruges anstrengen. Eine entsprechende Klage reichte die Behörde SEC am Mittwoch (Ortszeit) bei einem Bundesgericht in New York ein.

Sie wirft dem Telefonkonzern Bilanzfälschung und Täuschung des Handels vor. Zuvor hatte die Börsenaufsicht angekündigt, sie werde von dem Konzern einen detaillierten und eidesstattlichen Bericht über die Vorfälle verlangen. WorldCom hatte am Dienstag (Ortszeit) Falschbuchungen in Höhe von 3,85 Milliarden Dollar (rund 3,88 Milliarden Euro) zugegeben. Danach waren die Börsen weltweit auf Talfahrt gegangen.

US-Präsident George W. Bush bezeichnete die Unregelmäßigkeiten als „ungeheuerlich“ und kündigte eine gründliche Untersuchung an. Die schlechten Nachrichten aus den USA schichten den Deutschen Aktienindex (DAX) kurz nach Handelsbeginn wieder unter die Marke von 4000 Punkten und zeitweise mit 3946,70 Zählern auf den tiefsten Stand seit Ende September. Im Laufe des Tages erholte sich der deutsche Leitindex wieder und notierte gegen 18.30 Uhr bei 4131 Punkten. Dies war zum Vortag noch ein Minus von 1,7 Prozent.

ZDNet hat in einem News-Report den Aufstieg und Fall der New Economy festgehalten.

Kontakt: Uunet Deutschland (MCI-Worldcom-Tochter), Tel.: 0231/9720 (günstigsten Tarif anzeigen)

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