Infineon fordert Strafzoll gegen Hynix

Die EU untersucht angebliche staatliche Subventionen für den südkoreanischen Konkurrenten

Raue Töne in der Chipbranche: Der deutsche Halbleiterspezialist Infineon (Börse Frankfurt: IFX) hat sich offiziell bei der EU über seinen südkoreanischen Konkurrenten Hynix beschwert. Das berichtet die „Financial Times Deutschland“. Hynix habe unlautere staatliche Subventionen erhalten, die EU solle deswegen Strafzölle auf Produkte des Unternehmens erheben.

Die FTD zitiert die Tageszeitung „Korea Economic Daily“. Wonach die staatlichen Förderungen aus besonderen Krediten bestanden habe. Ein EU-Sprecher hat nach Angaben des Blattes die Aufnahme von Untersuchungen bestätigt.

Bis zum Februar dieses Jahres galt der Münchner Halbleiterkonzern als heißer Anwärter für eine Übernahme von Hynix. Der hoch verschuldete asiatische Konzern konnte nur durch eine Finanzspritze seiner Gläubiger vorläufig vor dem Aus gerettet werden (ZDNet berichtete).

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