Discount-Schock: Gericom senkt Prognosen

"Jahr 2002 wird zur Konsolidierung genutzt" / Aktie verliert zehn Prozent

In Zeiten der IT-Krise galten Billiganbieter wie Gericom (Börse Frankfurt: GRO) und Medion (Börse Frankfurt: MDN) als letzte Bastion steigender Umsätze und Gewinne: Nun hat Gericom am Mittwochmorgen Anleger und Analysten mit der Nachricht schockiert, dass „der Umsatzrückgang des ersten Quartals nicht zur Gänze aufzuholen ist“ und die EBIT-Marge etwa auf dem Vorjahresniveau bleiben wird. Die Aktie des Unternehmens verlor am frühen Morgen über zehn Prozent.

Der Vorstand weiter: „Für das weitere Wachstum wird der Grundstein gelegt und das Jahr 2002 wird nun zur Konsolidierung genutzt“. Nähere Gründe nannte der österreichische Hersteller, der unter anderem Lidl beliefert, nicht. Das Unternehmen will in Kürze ein neues Warenwirtschaftssystem implementieren und auf der Produktseite in den nächsten Monaten einige Innovationen wie einen LCD-PC auf den Markt bringen.

Vor kurzem gab Gericom Intel die Schuld an der enttäuschenden Entwicklung. So habe der weltgrößte Chiphersteller verspätet den mobilen P4-Prozessors eingeführt. Außerdem habe Intel (Börse Frankfurt: GRO) Gericom gedrängt, bis zur Einführung der mobilen P4-CPUs im März die Small Form Factor-Prozessoren einzusetzen. Mitte Januar habe Intel jedoch erklärt, dass diese Chips nur nach Japan geliefert werden.

Kontakt:
Gericom, Tel.: 01805/968968 (günstigsten Tarif anzeigen)

Themenseiten: Business, Hardware

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Discount-Schock: Gericom senkt Prognosen

Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *