Telekom-Vorstand entlastet

95 Prozent stimmen für Sommer und Kollegen / Scharfe Kritik von Kleinaktionären

Zum Abschluss der Hauptversammlung der Deutschen Telekom (Börse Frankfurt: DTE) sind Vorstand und Aufsichtsrat des Konzerns mit großer Mehrheit entlastet worden. Beide Gremien seien mit jeweils rund 95 Prozent der Stimmen entlastet worden, teilte ein Telekom-Sprecher am Dienstagabend in Köln mit. Von den anwesenden Anteilseignern hätten 98 Prozent für die vorgeschlagene Dividende gestimmt.

Dem Konzernsprecher zufolge handelte es sich in Köln um die wohl „längste Hauptversammlung“ in der Geschichte des Unternehmens. Zuvor hatten die Aktionäre mit heftiger Kritik am Telekom-Vorstand ihrem Unmut über den dramatischen Kursverfall der T-Aktie Luft gemacht.

Vor allem Kleinaktionäre kritisierten, dass angesichts des Wertverfalls der „Volksaktie“ keine klare Strategie des Vorstands gegen die Krise erkennbar sei. Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) und die Schutzgemeinschaft für Kleinaktionäre (SdK) hatten angekündigt, dem Vorstand die Entlastung zu verweigern. Telekom-Chef Ron Sommer zeigte sich trotz weiter erwarteter Milliardenverluste optimistisch.

ZDNet hat die besten Zitate und O-Töne der Hauptversammlung in einem Artikel zusammengefasst.

Kontakt: Deutsche Telekom, Tel.: 0800/3301000

Themenseiten: Business, Telekommunikation

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1 Kommentar zu Telekom-Vorstand entlastet

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  • Am 29. Mai 2002 um 8:26 von pittiplatsch

    Was passiert eigentlich…
    wenn der Vorstand nicht entlastet wird???

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