Schlecker: Autos per Internet

Zweiter Anlauf: Kunden sollen Wünsche äußern / Fiat protestierte gegen 24 Prozent Rabatt

Der Drogeriemarkt Schlecker will zum zweiten Mal innerhalb eines Monats Autos übers Internet verkaufen. Bereits „in den nächsten Tagen“ sollen auf der Schlecker-Site ausgewählte Angebote einzelner Auto-Händler präsentiert werden. Was der Drogeriemarkt allerdings mit „Fast-Neuwagen“ meint, ist nicht bekannt.

Erst vor zehn Tagen hatte Schlecker drei verschiedene PKW-Modelle mit einem Preisnachlass von bis zu 24 Prozent angeboten: Ein Smart-Cabrio gab es für 12.460 Euro, für den Ford Ka waren 7999 Euro zu zahlen, der Fiat Punto schließlich war für 9700 Euro im Angebot.

Der italienische Autobauer legte Beschwerde gegen die Aktion ein, woraufhin Schlecker nach wenigen Stunden das Angebot wieder von der Site nahm. Nun sind die Kunden aufgerufen, sich auf der Site für ein Wunsch-Auto zu entscheiden und den Vorschlag online zu übermitteln. Schlecker will dann die entsprechenden PKWs auftreiben.

Vor zwei Jahren hatte bereits der HL-Markt versucht, VW-Modelle im Supermarkt zu verkaufen. Diese Aktion scheiterte ebenfalls am Widerstand der Autobauer.

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1 Kommentar zu Schlecker: Autos per Internet

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  • Am 26. Mai 2003 um 20:12 von peter crowter

    autos mit 24% nachlass
    eine ganz tolle aktion, soviel nachlass sonst nur bei presse oder aehnlichen institutionen, bei behoerden kann der nachlass schon mal bis 45% betragen

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