39,9 Prozent mehr PC-Kriminalität im vergangenen Jahr

Polizeilichen Kriminalstatistik des Innenministriums veröffentlicht / Betrug mit Zugangsberechtigungen zu Kommunikationsdiensten stieg um 265,7 Prozent

Im vergangenen Jahr ist die Computerkriminalität um 39,9 Prozent angestiegen, so die polizeiliche Kriminalstatistik, die von den Innenministern und -senatoren von Bund und Ländern veröffentlicht wurde. Der Erhebung zufolge sei die bekannt gewordene Wirtschaftskriminalität und Computerkriminalität stark angestiegen.

Einen Boom von 162,3 Prozent verzeichnete man bei Computerbetrug. So wurden 17.310 Fälle hier registriert. Bei Betrug mit Zugangsberechtigungen zu Kommunikationsdiensten schreibt die Statistik 8039 Fällt fest, was einer Steigerung im Jahresvergleich von 265,7 Prozent entspricht.

Gerade im Bereich der Wirtschaftskriminalität sind demzufolge im Vergleich zum Jahr 2000 etwa 23,1 Prozent mehr Fälle bekannt worden. Ein Jahr zuvor sei dagegen ein Rückgang von 16,7 Prozent zu verzeichnen gewesen. Dem Bericht zufolge seien die großen Differenzen auf die Erfassungsungenauigkeit zurückzuführen. So würden größere Ermittlungskomplexe häufig als mehrere Einzelvergehen festgehalten.

Der Erhebung nach haben auch die Betrugsfälle mit rechtswidrig erlangten Karten an Geldausgabe- oder Kassenautomaten zugenommen. So sind hier im vergangenen Jahr 48.610 Fälle in die Statistik eingegangen. Kreditkartenbetrug ist um 3,5 Prozent im Jahresvergleich gestiegen.

Die 320 KByte große polizeiliche Kriminalstatistik kann als „.pdf“-Datei von der Site des Bundesinnenministeriums heruntergeladen werden.

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