Metro, Intel und SAP: Intelligente Milchtüte

Transpondertechnologie statt Barcode

Der Handelsriese Metro, Intel (Börse Frankfurt: INL) und SAP (Börse Frankfurt: INL) haben auf dem ECR-Kongress in Barcelona eine strategische Kooperation bekannt gegeben. Gemeinsam wollen sie der Prozesskette im Handel Beine machen. Erwartungen setzen die drei Konzerne insbesondere in die Transpondertechnologie. Diese soll zum Beispiel Milchtüten „intelligent“ machen.

Die Transpondertechnologie ist eines der wesentlichen Anwendungsfelder von Radio Frequency-Identification (RF-ID), der berührungslosen Erkennung von Objekten. Mit Hilfe dieser Technik können zum Beispiel über Computerchips an Warenverpackungen wichtige Produktinformationen wie Preis und Mindesthaltbarkeitsdatum gespeichert und mit Lesegeräten automatisch abgerufen werden. „Als Alternative zum herkömmlichen Barcode könnte die Transpondertechnologie dem Handel damit entscheidende Impulse zur Verbesserung der gesamten Wertschöpfungskette verleihen, vor allem im Logistikbereich“, erklärt Metro-Vorstand Zygmunt Mierdorf.

Intel stellt Fachkräfte aus den Bereichen Business Consulting, Systemintegration und Hardware zur Verfügung. „Wir sind fest davon überzeugt, dass RF-ID eine technologische Revolution ist“, so der SAP-Manager Wolfgang Runge. RF-ID kommt beispielsweise bei Tickets im Öffentlichen Personen Nahverkehr oder am Skilift, als Zutrittsausweis zu Betrieben und Hotelzimmern sowie als elektronische Wegfahrsperre bereits heute zum Einsatz.

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