Pilotprojekt: Briten wählen via Internet

30 Gemeinden in Großbritannien testen System / Versuch kostet 1,63 Millionen Euro

Die Briten in dem Ort Saint Albans und anderen 29 Gemeinden wählen per Internet und Telefon. In einem Pilotprojekt testen die Teetrinker bei der Kommunalwahl „e-democracy“. Wie der „Spiegel“ in seiner aktuellen Online-Ausgabe berichtet hat vor rund einem Jahr das „Casa“ in der Gemeinde Saint Albans eröffnet. Dieser mit Ledersofas und flachen Tischen ausgestattete Pub werde am kommenden Wochenende zu einem Wahllokal.

So sollen die Leute via Touch-Screen und Internet an der Kommunalwahl teilnehmen. „Your say, your way“, heißt der Slogan des Pilotprojekts, mit dem die britische Regierung dem Bericht zufolge in den Gemeinden herausfinden will, ob moderne Medien nicht auch für das Wählen genutzt werden können.

Die Teilnehmer bekommen vor der Wahl per Brief getrennt sowohl eine 16-stellige Voter Identification Number sowie eine vierstellige PIN zugeschickt. Mit diesen Nummern soll der Wähler schnell seine Stimme abgeben können, bevor er sich das nächste Bier hole, heißt es weiter in dem Bericht.

Der Gemeinderat des Ortes Saint Albans habe unbedingt beim Pilotprojekt mitmachen wollen. Die Projektleitung hat die British Telecom übernommen, Oracle (Börse Frankfurt: ORC) hat ein simples Wahl-Menü beigesteuert. Der Test kostet die Briten eine Million Pfund (1,63 Millionen Euro). Dafür sei es jedoch auch eine Weltpremiere.

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