Studie: „Goldene Zeiten in der IT-Branche sind vorbei“

Gehälter von Fachkräften steigen nur noch geringfügig / IT-Leiter verdiene inklusive aller Zulagen 109.000 Euro

Die goldenen Zeiten der IT-Branche sind offenbar vorbei. So sind die Gehälter für Fach- und Führungskräfte im vergangenen Jahr anders als in den Vorjahren nur noch „geringfügig“ angestiegen, hieß es in einer in Gummersbach veröffentlichten Studie der Unternehmensberatung Kienbaum.

Die Spielräume für Investitionen und Gehälter seien eng geworden, begründete die Consulting-Firma das Ergebnis der Befragung von rund 280 Unternehmen. Grund zum Jammern hatten die Angestellten der Branche dennoch nicht: Die Grundgehälter der IT-Führungskräfte stiegen laut Kienbaum im vergangenen Jahr im Schnitt immerhin um 3,3 Prozent, die von Fachkräften um rund 3,5 Prozent. Damit verdiene ein IT-Leiter inklusive aller Zulagen 109.000 Euro jährlich, ein Systemprogrammierer kam auf ein Jahresgehalt von 57.000 Euro.

Zu einem völlig anderen Ergebnis kommt allerdings die Studie der Personalberatung Rarecompany. So seien die Gehälter von IT-Spezialisten in Deutschland auch 2001 wieder deutlich angestiegen. Demnach hätten besonders Experten ihr Einkommen im Vergleich zu 2000 nochmals um über 20 Prozent steigern können.

Zu den Top-Verdienstbereichen zählen Customer Relationship Management (CRM), Enterprise Ressource Planning (ERP), Data Warehousing und die IT-Security. „Ab der zweiten Hälfte des nächsten Jahres wird der Verdrängungswettbewerb der Unternehmen im Wachstumsmarkt abgeschlossen sein“, ist sich Rarecompany-Vorstand Sven Kolthof sicher.

Kontakt:
Kienbaum Management Consultants, Tel.: 0211/96590 (günstigsten Tarif anzeigen)

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