Microsoft macht PC zum Wifi-Access-Point

Konzern will auf der Windows Hardware Engineering Conference eine softwareseitige Lösung vorstellen / Preise für WLANs sollen sinken

Microsoft (Börse Frankfurt: MSF) wird auf der Windows Hardware Engineering Conference (WinHEC) in Seattle einen Software Access-Point für Wireless Local Area Networks (WLANs) unter dem Codenamen „Soft-Wi-Fi“ präsentieren.

Der in Redmond ansässige Konzern will dort dem Publikum laut unternehmensnahen Quellen eine Software-Lösung vorstellen, mit dem der User seinen PC in einen Wifi Access-Point für kleine Wireless LANs verwandeln können soll. Bei der Funktechnik ist der Access-Zugang die teuerste Komponente.

Das Programm soll den User entweder an das Modem im Rechner weiterleiten, um den Laptop mit dem Wifi verbinden zu können oder um sich mit anderen Notebooks zu verbinden. Experten zufolge wird die softwareseitige Lösung die Preise für Wifi nach unten drücken. Intel (Börse Frankfurt: INL) experimentiert bereits über ein Jahr an einer entsprechenden Lösung herum. Der Chiphersteller plant jedoch keine entsprechenden Produkte auf den Markt zu bringen.

WLANs haben bereits im vergangenen Jahr einen Boom erlebt (ZDNet berichtete). So wurden weltweit WLAN-Geräte im Wert von rund 1,45 Milliarden Dollar verkauft. 2006 wird der Markt auf 3,72 Milliarden Dollar wachsen, heißt es in der vor kurzem vom Marktforscherinstitut IDC veröffentlichten Report „Worldwide Wireless LAN Equipment Market Forecast and Analysis“.

Kontakt: Microsoft, Tel.: 089/31760 (günstigsten Tarif anzeigen)

Themenseiten: Software, Telekommunikation

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1 Kommentar zu Microsoft macht PC zum Wifi-Access-Point

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  • Am 15. April 2002 um 12:25 von Jürgen Pöschel

    Microsoft Wifi
    Schade, dass Sie einfach nur den amerikanischen Artikel übersetzen, ohne selbst nachzudenken. So hätte man noch bemerken können, dass diese Idee tatsächlich genau so funktioniert, wie es angekündigt ist! Das Ganze gibt es schließlich bei Apple seit weit über einem Jahr. Zwei Airport-Karten zu 135 Euro, und schon ist das iBook drahtlos mit dem iMac vernetzt und auch im Internet.

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