Europäischer Info-Minister in China

Erkki Liikanen will Transfer von Know-how und Technologien im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien

Der für die Informationsgesellschaft zuständige EU-Kommissar Erkki Liikanen ist zu einem fünftägigen Besuch in China aufgebrochen. Er soll die Unterstützung der Europäischen Union für die Wirtschafts- und Sozialreformen und für die Bemühungen Chinas, seinen Verpflichtungen gegenüber der Welthandelsorganisation (WTO) nachzukommen, bekräftigen.

„Die EU ist entschlossen, partnerschaftlich mit China zusammenzuarbeiten und das Land so weit wie möglich in seinem sozio-ökonomischen Reformprozess zu unterstützen. Die Reform staatseigener Unternehmen, die Förderung von KMU, die Einrichtung eines soliden Rechtsrahmens für Unternehmen und der Transfer von Know-how und Technologien in den Privatsektor sind hier von besonderer Bedeutung. China erlebt eine boomende Entwicklung der Märkte im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien. Daher sollten wir unsere Zusammenarbeit mit China auch im Bereich der Informationsgesellschaft intensivieren“, bemerkte Kommissar Liikanen.

Es ist ein Treffen mit dem Generaldirektor von China Mobile sowie ein Besuch der Volkswagen-Produktionsstätten vorgesehen. Zudem wird Kommissar Liikanen an einem Workshop über die Rechtsvorschriften im Telekommunikationssektor teilnehmen, der von der Europäischen Kommission und dem Ministerium für die Informationsindustrie gemeinsam organisiert wird.

Schließlich wird Erkki Liikanen noch an dem Forum zur Informationsgesellschaft im Rahmen der europäisch-chinesischen Zusammenarbeit mitwirken, das vom 16. bis zum 20. April in Peking stattfindet. Hochrangige chinesische und europäische Beamte, Unternehmer, Geschäftsleute und Wissenschaftler werden auf diesem Forum zusammentreffen, das die Europäische Kommission und die chinesischen Ministerien für Wissenschaft und Technologie sowie für die Informationsindustrie gemeinsam veranstalten.

China führt derzeit eine ganze Reihe von Reformen durch, um das Land auf den Weg hin zu einer marktorientierten Wirtschaft zu führen. Das Ende 2001 abgeschlossene Abkommen zum Eintritt Chinas in die WTO sieht für die kommenden Jahre die Aufhebung der Mengenbeschränkungen für die Einfuhr verschiedener Industrieprodukte nach China vor, und eröffnet sowohl für China als auch für seine Handelspartner nie da gewesene geschäftliche Möglichkeiten.

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