Inktomi will Viren bereits im Cache abfangen

Abkommen mit Symantec unterzeichnet: Erreger in Web-Pages sollen geblockt werden

Inktomi (Börse Frankfurt: INK) wird Symantecs (Börse Frankfurt: SYM) Anti-Viren-Lösung in seine Caching-Technologie integrieren. Beide Unternehmen sind einen entsprechenden Deal eingegangen. Damit sollen Erreger, die sich auf Web-Pages verbergen, an einem Übertritt gehindert werden

„Dadurch können wir gewährleisten, dass die Anfrage an eine Web-Site 100 Prozent sauber ist“, erklärte die Inktomi-Managerin Liz Padula. Die Symantec-Lösung scanne eine Seite, bevor sie das Speichern derselben in den Traffic Edge Security Edition-Server von Inktomi erlaube. So erhielten die Anwender ausschließlich Voren-Freie Sites angeboten.

„Sites sind ein neuer Weg für Viren“, berichtete Steve Trilling vom Symantec Security Response-Team. „Nimda war dafür ein bekanntes Beispiel. Dieser Virus war im September vergangenen Jahres aufgetaucht und hatte die Experten durch seinen „hybriden“ XCHarakter erstaunt. „Anders als Code Red hängt Nimda an auch eine Internet-Seite verseuchtes Javascript an“, erklärte der Sicherheitsberater Graham Cluley von Sophos damals gegenüber ZDNet. „Das bedeutet dass sobald jemand eine solche Seite ansurft, sich der Virus automatisch an alle gespeicherten E-Mail-Adressen versendet. Vorausgesetzt natürlich, Sie haben keine entsprechende Antivirensoftware.“

ZDNet hat alle Meldungen zu Nimda in einem News-Report zusammengefasst.

Kontakt:

Themenseiten: Telekommunikation

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

1 Kommentar zu Inktomi will Viren bereits im Cache abfangen

Kommentar hinzufügen
  • Am 12. April 2002 um 9:43 von Navid Zamani

    Vorausgesetzt sie haben MICRO$OFT
    Natürlich ist klar dass die "viren" sich nur übertragen wenn der user mit microsoft produkten surft und mailt.

    Und die haben’s nicht besser verdient.

    Denn mittlerweile ist ja eigentlich bekannt dass nur diese machwerke entsprechende möglichkeiten für "viren" bieten.

    Dabei gibt es doch so schöne alternativen:

    Surfen: Opera, Mozilla 0.9.x

    Mailen: Eudora (ohne MS-Viewer)

    Firmen-Netz-PIM: Lotus Notes / Domino

    Wer da bei M$ bleibt ist selber schuld.

    Für mich sind das immer noch keine viren sondern module für den trojaner M$ Office/IE.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *