Rote Zahlen bei Yahoo

CEO Terry Semel will den Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen gegenüber 2001 verdoppeln

Yahoo-Chef Terry Semel konnte trotz des strikten Kurswechsels weg von Werbeeinnahmen hin zu Bezahldiensten die sechsten roten Quartalszahlen für das Internet-Portal nicht verhindern. Einziger Lichtblick: Yahoo (Börse Frankfurt: YHO) hob die Umsatz-Prognose für das laufende Jahr an.

Den Angaben zufolge machte der Web-Dienstleister im ersten Quartal 2002 einen Verlust von 53,6 Millionen Dollar oder neun US-Cents pro Anteilsschein. Dabei sind Belastungen von 64,1 Millionen Dollar für Abschreibungen auf Wertverluste von Investments eingeschlossen.

Sonderbelastungen ausgeklammert, betrug der Gewinn zwei US-Cents je Aktie oder 10,5 Millionen Dollar. Im Vorjahreszeitraum betrug der Verlust dagegen noch 11,5 Millionen Dollar. Yahoo konnte den Umsatz binnen den letzten zwölf Monaten im Quartalsvergleich von 180,2 Millionen Dollar auf 192,7 Millionen Dollar steigern.

Auf EBITDA-Basis verdiente Yahoo im ersten Quartal 24,4 Millionen Dollar. Im Vorjahr lag der Betrag bei 0,9 Millionen Dollar. Semels Ziel für dieses Geschäftsjahr: Den Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) gegenüber dem Vorjahr verdoppeln.

Für das kommende Quartal rechnet der Web-Dienstleister mit einem Umsatz von 205 bis 225 Millionen Dollar. Insgesamt will Yahoo die Umsätze auf 870 bis 910 Millionen Dollar hochschrauben. Das EBITDA-Ziel im zweiten Quartal soll zwischen 23 und 33 Millionen Dollar liegen. Im Gesamtjahr rechnet man mit 105 bis 130 Millionen Dollar. Semel will seine Ziele durch die weitere Bezahldienste erreichen.

Kontakt:
Yahoo, Tel.: 089/231970 (günstigsten Tarif anzeigen)

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