AOL macht Front gegen Online-Piraten

Auf der größten Konferenz der Medienschaffenden in den USA bereitet Parsons die Manager auf neue Techniken vor

In einer Rede vor amerikanischen Medienmanagern auf der „National Association of Broadcasters„-Konferenz in Las Vegas forderte der kommende AOL Time Warner-Chef Richard Parsons, derzeit Co-Chief Operating Officer (COO), sie zum Einsatz neuer Technologien auf. Gleichzeitig warnte er eindringlich vor den Gefahren der digitalen Piraterie.

Derzeit gelte es, das interaktive Fernsehen und Video on Demand aktiv anzustoßen, so Parsons. Die größte Hürde würden aber die Raubkopierer darstellen, da sie alle kommerziellen Strategien in diese Richtung konterkarikierten. „Unsere Aufgabe als Industriezweig muss es sein, neue Wege der Verbreitung für Medieninhalte vorauszuahnen, zu planen und umzusetzen.“

Das Wichtigste sei es aber, die Interessen der Konsumenten passgenau zu befriedigen. Die Kunden würden sich mit Begeisterung auf neue Techniken stürzen, um sich zu unterhalten. Die Branche müsse zusammenhalten, um diese Bedürfnisse befriedigen zu können.

Der aktuelle Chef von AOL Time Warner (Börse Frankfurt: AOL), Gerald Levin, hat seinen Rücktritt zum Mai diesen Jahres angekündigt. Sein Nachfolger ist Richard Parsons. Gleichzeitig mit dem Ausscheiden Levins wird Robert Pittman zum alleinigen COO aufsteigen. Steve Case bleibt Chairman (vergleichbar einem Vorstandsvorsitzenden) des Konzerns.

Themenseiten: Business, Telekommunikation

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