IBM entwickelt Kopierschutz-Lösung

Electronic Media Management-Software soll sowohl Text-, Bilder- und Video-Dateien wie auch Adobes ".pdf" und E-Book-Dateien schützen können

IBM (Börse Frankfurt: IBM) hat heute eine Digital Rights Management (DRM)-Software vorgestellt, die es Unternehmen erlauben soll, sämtliche Inhalte von Musikdateien bis Videos vor unbefugten kopieren zu schützen. Big Blues Electronic Media Management-Software, die Ende April auf den Markt kommen soll, kann nach eigenen Angaben sowohl Text-, Bilder- und Video-Dateien wie auch Adobes „.pdf“ und E-Book-Dateien schützen. Die erste Version des Programms, das im vergangenen Jahr auf den Markt kam, konnte bisher nur Musikdateien schützen, so IBM.

Das Programm soll wahrscheinlich hauptsächlich illegalen Musik- und Videotausch via Internet verhindern. Doch IBM sieht unterdessen noch andere Einsatzgebiete. So könnten Ärzte digitale Röntgenaufnahmen sicher an Krankenhäuser schicken oder Versicherungsunternehmen ihre Unterlagen über Schadensfälle und Kundendaten via Netzwerk austauschen.

Nach eigenen Angaben wird die DRM-Software eine Reihe von Geräte unterstützen wie CDs, Spielkonsolen, Set-top-Boxen sowie den regulären Händler-Verkauf von Software. Der Code soll XML (Extensible Markup Language) sowie Java unterstützen und kompatibel mit Microsofts (Börse Frankfurt: MSF) Windows Media Player sein.

Kontakt:
IBM, Tel.: 01803/313233 (günstigsten Tarif anzeigen)

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1 Kommentar zu IBM entwickelt Kopierschutz-Lösung

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  • Am 8. April 2002 um 13:57 von Pitti

    die eierlegende Wollmilchsau für die Medienkonzerne
    Da werden sich die Medienkonzerne aber freuen, endlich kein unerlaubtes Kopieren mehr ;-); wie lange wird’s diesmal dauern bis der Kopierschutz geknackt ist? Und wieder wird viel Geld ausgegeben um angebliche Verluste zu verringern – paradox.

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