Eine Chance für miese Karaoke-Sänger

Hilfreiches Gerät wurde von Taito, Analog Devices und dem MIT entwickelt / Begleitmusik soll sich den Interpreten anpassen

Neue Hoffnung für unmusikalische Karaoke-Sänger – und genervte Zuhörer dank eines neuen Gerätes von Taito: Die Hintergrundmusik für die Interpreten beliebter Popsongs in Bars und Diskotheken soll sich künftig der Tonhöhe, dem Tempo und sogar der Melodie des Playback-Sängers anpassen. Das Gerät sei eine Koproduktion mit dem US-Chiphersteller Analog Devices und einem nicht genannten Professor am renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT).

Noch im Sommer will das japanische Unternehmen Taito das Karaoke-Abspielgerät auf den Markt bringen, wie Firmensprecher Makoto Tanaka am Mittwoch ankündigte. Stimmen und Taktgefühl ungeübter Sänger würden damit zwar nicht besser, aber die Playback-Musik werde sich dem musikalischen Vermögen der Interpreten zumindest anpassen.

Auch geübte Sänger würden von der Neuentwicklung profitieren, versprach Tanaka. Für den Einsatz von Vibrato, Tremolo und anderen Stimmtechniken verteile das Gerät nach jedem Karaoke-Titel Punkte an die Interpreten. Karaoke-Fans in deutschen Diskotheken müssen derweil noch mit schrägen Tönen und verpassten Einsätzen rechnen. Für den Verkauf ins Ausland gebe es noch keine Pläne, sagte Tanaka. Auch über den Preis der Maschine machte er keine Angaben.

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1 Kommentar zu Eine Chance für miese Karaoke-Sänger

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  • Am 5. April 2002 um 15:11 von le.musicien

    Karaoke-Visionen …
    Unvermögen/fehlendes Talent lassen sich trotzdem nicht verschleiern … aber wer weiss schon Genaueres?

    Irgendwann werden auch die Kühe mit Hilfe der Elektronik grüne Eier legen – und dann ist es nicht mehr weit bis zur ersten Gesangsdarbietung einer eierlegenden Charolais-Wollmilchsau …

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