HP geht in Asien gegen Piraten vor

Nach der illegalen Software gerät die gefälschte Hardware ins Visier der Ermittler

Hewlett-Packard (HP; Börse Frankfurt: HWP) hat in Indien den Kampf gegen Hardwarepiraten aufgenommen. Das berichten Cnet Asien. In den vergangenen vier Monaten hat die Polizei laut Unternehmensangaben neun Shops in Mumbai und Chennai ausgehoben, in denen nachgemachte Druckerpatronen und ähnliches angeboten wurden. Alleine am 8. März seien 250 Einzelprodukte beschlagnahmt worden. Sehr viel größer sei der Erfolg aber am 28. Februar gewesen, als man bei drei Einzelpersonen mehr als 1500 Einzelteile an Druckerzubehör gefunden habe.

Ähnlich verhalte es sich in China: bereits im vierten Quartal des vergangenen Jahres habe die Polizei in Peking, Shanghai, Guangzhou und Shenzhen mehr als 87.000 gefälschte Patronen und anderes Zubehör gefunden.

Asien gilt gemeinhin als Eldorado der Software-Piraten. Nun scheint auch illegal nachgemachte Hardware ins Visier der Ermittler zu geraten. Einer unabhängigen Studie der Business Software Alliance zufolge wies China nach Vietnam weltweit die zweithöchste Verkaufsrate an illegalen Produkten auf. Ende vergangenen Jahres war bekannt geworden, dass In Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur der Handel mit schwarz gebrannten Kopien von Microsofts (Börse Frankfurt: MSF) Betriebssystem Windows XP blüht.

Cnet Asien berichtete von einer inflationären Preispolitik der Softwarepiraten: Eine CD mit dem weltweit erst am 25. Oktober frei gegebenen OS sei damals bereits für 1,50 US-Dollars zu haben gewesen. Der übliche Preis für eine illegale CD, sei es nun mit Software oder Musik, betrage drei amerikanische Dollar.

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