Sicherheits-Chip für Verschlüsselungs-Algorithmen

National Semiconductor stellt Safekeeper PC21100 Trusted-Platform-Modul vor / Lösung erstellt Schlüssel ohne die Rechner-CPU zu belasten

„Safekeeper PC21100 Trusted-Platform-Modul“ (TPM) heißt National Semiconductors (Börse Frankfurt: NSM) neuster Coprozessor, mit dem man PC-Plattformen vor Hackern sicherer machen können soll. Der Chip schütze die Daten, authentifiziere Benutzer und überprüfe den Status der Systemhardware, so der Hersteller. Bei dem PC21100 TPM handele es sich um den ersten einer Reihe von Coprozessoren mit verbesserter Sicherheitsfunktionalität, der den TCPA-Standard (Trusted Computing Platform Alliance) Version 1.1 unterstütze.

Laut National Semiconductor soll das TPM sensible wie kryptische Daten sicher aufbewahren können. Zudem unterstütze der Coprozessor die Authentifizierung der Identität durch beispielsweise einen Fingerprint-Scanner. Auch Funktionen für eine sichere Netzwerk-Umgebung supporte der Chip.

Das Safekeeper-Modul werde durch industrieübliche kryptografische Techniken geschützt und erlaube der Host-CPU den Zugriff ausschließlich durch formalisierte Methoden. Das TPM besteht laut dem Hersteller aus Prozessor, Speicher, Peripherie, Krypto-Beschleunigern und embedded Firmware zur Implementierung der TCPA-Funktionalität.

Das Safekeeper-Modul soll schnell kryptografische Schlüsselpaare (öffentliche und private Keys) für Verschlüsselungs-Algorithmen wie RSA (Rivest, Shamir, Adleman) erzeugen können. Dabei werde der private Schlüssel geheim gehalten. Das TPM sei mit optimierten Techniken ausgestattet, um die Daten ohne Belastung der CPU des Rechners zu zerlegen und somit schnell ihre Gültigkeit zu bestimmen.

Die Sicherheitslösung soll sofort im 28-Pin-PLCC-Gehäuse für Desktop-Anwendungen und im 36-Pin-LLP-Gehäuse für tragbare Rechner erhältlich sein. Im 1000-Pack kostet das Mudul 11,75 Dollar pro Stück.

Kontakt:
National Semiconductor, Tel.: 08141/350 (günstigsten Tarif anzeigen)

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2 Kommentare zu Sicherheits-Chip für Verschlüsselungs-Algorithmen

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  • Am 22. Januar 2003 um 22:45 von TwistedMind

    TCPA
    Sicherheit schön und gut aber diese Technologie kann gefählich sein und sollte genauer betrachtet werden.<br />
    <br />
    http://www.againsttcpa.com

  • Am 1. Februar 2003 um 1:37 von JMStK

    Sicherheit – aber nicht für die User!
    sorry, aber wo kommen wir hin, wenn einige wenige (intel, microsoft, usw) forschreibt was ich machen darf und was nicht? ich möchte selbst entscheiden können, ob ich jetz window nutze oder linux! ich will raubkopien erstellen können, wenn ich will! ich will mir jedes file und jede webside im internet ansehen können, ungeachtet seines inhaltes! tcpa bietet sicherheit, aber nicht für den anwender, sondern nur für die beteiligten konzerne! tcpa ist gleichzusetzen mit zensur, bevormundung und absoluter kontrolle! man stelle sich nur einmal vor mein bios stellt fest ich verwende linux, linux ist von microsoft als nicht sicher bezeichnet, und schon bootet mein rechner nicht mehr! sicher kann ich tcpa (anfangs) noch abstellen, da aber dann die dvd welche ich anschauen möchte, verschlüsselt is bringt mich das nicht wirklich weiter! tcpa entspricht "1985"!<br />
    ich halte es für die gefährlichste technologie die entwickelt wird!

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