E-Plus stürzt KPN in rote Zahlen

UMTS-Investition macht holländischem Konzern zu schaffen

Die Investitionen beim deutschen Mobilfunkanbieter E-Plus haben den niederländischen Telekomkonzern KPN tief in die roten Zahlen gestürzt. Wie das Unternehmen in Den Haag mitteilte, fuhr es im vergangenen Jahr einen Nettoverlust von 7,5 Milliarden Euro ein. Im Jahr 2000 hatte es noch einen Gewinn von knapp 1,9 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Als Grund für das negative Ergebnis nannte KPN vor allem den Erwerb von E-Plus. Die Niederländer hatten kürzlich die vollständige Kontrolle über den drittgrößten deutschen Mobilfunkanbieter übernommen. Damit sicherte sich KPN die E-PLus-Lizenz für den Aufbau eines UMTS-Netzes in Deutschland.

E-Plus ist der drittgrößte deutsche Mobilfunkanbieter nach der Deutschen Telekom (Börse Frankfurt: DTE) und Vodafone. Wie die beiden Marktführer, die kleinere Konkurrentin Viag Interkom sowie die neuen Anbieterkonsortien Mobilcom/France Télécom und Quam (Telefónica/Sonera) sicherte sich das Düsseldorfer Unternehmen bei der milliardenschweren UMTS-Auktion im Sommer 2000 eine Lizenz für den Mobilfunk der dritten Generation.

Kontakt: E-Plus, Tel.: 0211/4480 (günstigsten Tarif anzeigen)

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