Analysten sehen steigenden PC-Absatz

Nachfrage soll in diesem Jahr weltweit um rund drei Prozent zulegen

Die PC-Hersteller können neue Hoffnung schöpfen. Nach einer am Mittwoch in Washington veröffentlichten Studie der Markforschungsgruppe International Data Corporation (IDC) soll der Verkauf von Personal-Computern in diesem Jahr weltweit um drei Prozent steigen und die Branche damit aus ihrer Flaute herauskommen.

Im Dezember hatte die IDC noch einen Zuwachs von nur 1,8 Prozent vorhergesagt. Die ökonomischen Indikatoren in den USA wiesen mittlerweile schlüssig auf eine Erholung der Konjunktur hin, was direkte Auswirkungen auf die PC-Verkäufe haben werde, hieß es nun bei IDC. Im vergangenen Jahr war der Verkauf von PCs nach den Ergebnissen einer anderen Forschungsgruppe, Gartner Dataquest, weltweit um 4,6 Prozent gesunken.

Hierzulande schaut der Bitkom noch verhalten in die Zukunft: „Wir haben das Schlimmste hinter uns“, erklärte der Präsident des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien, Volker Jung, gestern auf der CeBIT. Der Siemens-Vorstand rechnet mit einem langsamen Anziehen der Konjunktur in der zweiten Jahreshälfte und einem Wachstum im kommendem Jahr.

Vor allem vom Bereich UMTS erwartet sich der Verband ein Anziehen der Nachfrage nach ITK-Geräten. Im vergangenen Jahr sei ein deutlicher Einbruch zu verzeichnen gewesen, im kommenden Jahr könnte die Anfrage um vier Prozent anspringen. Voraussetzung sei allerdings, dass die Geräte nicht durch zusätzliche urheberrechtliche Abgaben künstlich verteuert würden.

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