Microsoft droht mit Rückzug von Windows XP vom Markt

Kettenrasseln des Softwarekonzerns: Unteilbarkeit des Betriebssystems neuerlich in Frage gestellt

Microsoft (Börse Frankfurt: MSF) will angeblich in den für diese Woche angesetzten Hearings mit schweren Geschützen auffahren. Nach Angaben der „Washington Post“ wolle man Windows XP vom Markt nehmen, sollten die klageführenden Bundesstaaten und die US-Justiz bei ihren Forderungen nach einer Nachbesserung des im November erzielten Abkommens hart bleiben.

In Anhörungen des Gerichts am Freitagabend hatten Konzernvertreter bereits erklärt, Windows XP lasse sich nicht wie von den Klägern gefordert verändern. So könne der Internet Explorer nicht aus dem System herausgenommen werden. Genau diese Frage war bereits zu Beginn des Kartellrechtsprozesses 1998 Gegenstand einer heftigen Debatte, bei der unter anderem Professor Edward Felten und Bill Gates ausgesagt haben. „Sie können den Web-Browser nicht aus Windows 98 entfernen“, hatte Microsoft-Sprecher Mark Murray laufend erklärt (ZDNet berichtete ausführlich).

Im Dezember 1998 stellte Felten in einem 30minütiges Video dar, wie Kunden und Computerhersteller den Internet Explorer aus Windows 95 exkludieren können. Dazu würde ein in Windows integriertes Deinstallationsprogramm ausreichen. Eine weitere, selbst geschriebene Software löschte den Browser komplett aus Windows 98. „Das Programm entfernt alle Möglichkeiten, mit denen der Nutzer Zugang zum Internet bekommen kann“, so Felten damals.

Microsoft argumentierte, dass der bekannte Experte den Explorer nicht gelöscht, sondern nur den Zugang zu ihm versteckt hätte. Das Unternehmen präsentierte seinerseits zwei Videos, die die Unteilbarkeit belegen sollte. Allerdings wurden beide als „manipuliert“ überführt, was sicherlich zum späteren Schuldspruch durch den damaligen Richter Thomas Jackson geführt beigetragen hatte (ZDNet berichtete laufend).

Das Abkommen vom November vergangenen Jahres, mit dem Microsoft und das US-Justizministerium sowie mehrere Bundesstaaten den nunmehr seit Jahren andauernden Kartellrechtsstreit beigelegt hatten, sieht vor, dass das Betriebssystem Windows in seiner aktuellen Form bestehen bleiben kann. Microsoft muss daraus keinerlei Komponenten entfernen. Nun jedoch stehen Nachbesserungen dieses Abkommens im Raum, die auch eine Entfernung des Explorers aus Windows enthalten. Abhängige Computerherstelller sollen laut der November-Einigung größere Freiheiten bei der Bestückung ihrer Systeme erhalten.

Nach dem 6. März wird der Prozess mit Anhörungen beider Seiten fortgesetzt. Die Richterin hat mittlerweile geurteilt, dass Microsoft Teile seines Windows-Source Code den Staaten zur Einsicht vorlegen muss (ZDNet berichtete laufend). Unabhängig davon verfolgen neun Bundesstaaten die ursprüngliche Klage weiter.

Kontakt: Microsoft, Tel.: 089/31760 (günstigsten Tarif anzeigen)

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19 Kommentare zu Microsoft droht mit Rückzug von Windows XP vom Markt

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  • Am 4. März 2002 um 18:22 von MF

    Das ist eine Drohung??
    Och, wär‘ das traurig!! Das hätte jetzt zu viele Implikationen, um sie alle hier aufzuführen. Aber zumindest eins: M$ scheint der Meinung zu sein, dass dann die Computerwelt zusammenfällt, wie zwei weit herum bekannte Türme. BillyGates wäre überrascht, wenn er dann erfahren müsste, dass er doch um vieles weniger effektiv als Bin Laden wäre.

    Das ist eine Drohung? – Nein, deren Realisierung ein Wohltat…

  • Am 4. März 2002 um 18:46 von Floline

    Für die einen ist es Bill Gates
    für die anderen der größte Schrotthändler der Welt!

    also ich wär darüber garnicht traurig wenn microsoft ihr windows vom markt ziehen würde es gibt so viele andere möglichkeiten auf die man zurückgreifen könnte!

    würde microsoft das wirklich machen würden mehr leute auf linux und ähnliche zurückgreifen und damit würden die entwickler sich nochmehr dransetzen linux perfekt(ok perfekt kann man nichts machen) zu machen!

    mfg Floline

    @ TweakingWorld.de

  • Am 4. März 2002 um 19:50 von Froschauer Anton

    Microsoft und Windows XP
    Windows XP Proffesionell mus bleiben weg mit der Windows XP Home Edition!!!

    Windows 98 weg!!!! auch Linux muß vom Markt gezogen werden!!!

    das nächste betriebssytem was bleiben darf ist Longhorn!!! schon viel gelesen darüber!!

  • Am 4. März 2002 um 20:33 von Bill Gott

    Bill Gott sollte man vom Markt nehmen !
    Einen Staat erpressen ?

    Das kann nur ein Monopolist.

    …und morgen weint er wie ein kleiner Junge, dem man seinen Schnuller weggenommen hat.

    Ich habe ja nichts gegen MS-Soft,… auch würde mich das "verschwinden" von XP nicht besonders stören,… immerhin fühle ich mich mündig genug um selber zu entscheiden, welches OS auf meine Rechner kommt.

    Aber! Wenn Bill Gott mit seiner Erpressung durchkommt, ist’s bis zur Diktatur nicht mehr weit,.. und wer dann kommt,… ist ja wohl klar,…

    Bitte Bill,… nimm Dein XP vom Markt und begehe doch ruhig auch gleich selbstmord,… mich stört das wenig. ;-)

  • Am 4. März 2002 um 21:46 von Thomas Rothe

    Billy Boy
    Das Dumme ist nur, dass mit Windows ein BS verschwinden würde das auch mit halbwegs jeder Hardware läuft. Hat schon mal jemand versucht Linux auf eine Festplatte zu installieren die am PCI-UDMA-Controller hängt ? Mandrake 8.0 jedenfalls ist kläglich gescheitert. Von den Problemen eine Videoschnittkarte oder ISDN-Hardware (ausser vielleicht einer AVM B1)zu installieren ganz abgesehen. Ich brauche ein BS zum Arbeiten, für geistige Onanie fehlt mir die Zeit. Vielleicht bin ich auch zu blöd Linux richtig zu installieren, aber ich habe weder Lust noch Zeit mich durch haufenweise kryptische Befehle zu wühlen um eine Sache zu Ende zu bringen die normalerweise in zwei Minuten erledigt wäre, nur um dann zu erfahren, dass der Treiber aus dem Open-Source-Projekt frühestes Beta-Stadium ist und mehr schlecht als recht funktioniert. Ich bin wahrlich kein glühender Verehrer von Microsoft, aber hat schon mal jemand darüber nachgedacht wie der Stand der Dinge wäre wenn es mehrere Betriebssysteme gäbe ? Der User hätte eine Unzahl von Format- und Kompatibilitätsstreitigkeiten auszubaden, die unendlichen Möglichkeiten Hard- und Software mit Betriebssystemen zu kombinieren würden ein endloses Chaos hinterlassen dem nur noch IT-Profis gewachsen wären. Aber wer will denn schon ein Hochschulstudium absolvieren nur um seine Mails zu checken ? In verschiedenen Bereichen der elektronischen Produkte wird uns das doch schon vorgeführt. Der Konsument ist immer Spielball von Konzerninteressen und marktstrategischen Überlegungen. Dass Wettbewerb zu mehr Vielfalt und besseren Produkten führt ist nur eine Illussion.

  • Am 4. März 2002 um 22:24 von Raver

    @Thomas Rothe
    geh wieder spielen

  • Am 4. März 2002 um 22:50 von eye-tec

    xp Nein Danke !!!!!!
    Win 2000 für Profis , die anderen Wins für das gemeine Volk.

    Toll wie sich immer wieder millionen von Billy Boy hinters Licht führen lassen.Schöner, schneller (wer es glaubt), bunter.Alle jahre wieder ein neues BS.Warum nicht mal ein BS zur fast Perfektion entwickeln.Aber so zahlen alle gerne die neuen Bugfixes als neues Windows getarnt.Leute wacht endlich auf.

  • Am 5. März 2002 um 8:01 von AHu

    Jaja! Wech damit! hindert M$ nicht daran!
    und tschüss die Kacke!

  • Am 5. März 2002 um 8:22 von H.W.

    Wer versteht eigentlich was er schreibt?
    Ich bin Computerexperte in einer sehr großen Firma und ich finde es immer wieder wahnsinnig spannend kritiken über Microsoft zu lesen. Aber eigentlich lese ich nie eine vernünftige Kritik mit attraktiven und vor allem realisierbaren Lösungsvorschlägen. Wißt ihr wo wir heute in der Entwicklung stehen würden, wenn es kein Windows 95 mit diesem Erfolg gegeben hätte? Ihr alle würdet euch noch immer nicht im Internet die Zeit vertreiben, weil keiner der großen Softwarekonzerne sich auf ein gemeinsames Format einigen will. Es würde Webseiten geben, die könnte man nur entweder mit Linux oder OS2 oder vielleicht Windows lesen können. Toll was. Die Programmierer müßten dann für 3 Sprachen eine Webseite basteln. Schaut zurück und betrachtet mal die positiven Dinge, die Microsoft mit seinem Monopol gebracht hat. Ich denke immer, dass allen Kritikern die Windowslizenz entzogen werden müßte, denn dann würde sich herausstellen, wer wie ein kleiner Junge nach 1 Woche angekrochen kommet! Der Großteil der Kritiker von Bill Gates ist doch in Wirklichkeit nur neidisch auf seinen Erfolg und sein Geld, aber das er auch immer noch ein Mensch geblieben ist, hat gerade der reichste Mann der Welt schon öfters bewiesen. Es ist natürlich nicht schön, wenn es eine Monopolherrschaft gibt, da gebe ich euch recht. Aber wie will man die Zukunft der Kompatibilität gestallten? Dies ist die eigentliche Frage und dazu sollten die Konkurenten nicht nur Klagen schreiben sondern sich aktiv an ernstzunehmenden Lösungsvorschlägen beteiligen!

    H.W

  • Am 5. März 2002 um 8:29 von Axel

    Thomas Rothe: Billy Boy
    Also, zu den gesch. Install-Versuchen wg UDMA kann ich nix zu sagen – was wohl stimmt, ist, dass Linux generell empfindlich gegen nicht sauber spezifizierte/umgesetzte Hardware reagiert (deswegen setzen einige Leute auch Linux als Hardware-Test ein: läuft Linux, läuft auch WinXXXX, umgekehrter Schluss gilt nicht!)

    ISDN-Hardware unter Linux ist eigentlich kein Problem – nur das Faxen mit passiven Karten ist aus BS-technischen Gründen problematisch (ist doof, zugegeben ;-)

    "[…]Ich bin wahrlich kein glühender Verehrer von Microsoft, aber hat schon mal jemand darüber nachgedacht wie der Stand der Dinge wäre wenn es mehrere Betriebssysteme gäbe ? […]"

    Hast Du schon mal darüber nachgedacht, was wäre, wenn es zu XP KEINE Alternative gäbe? Ein riesiges Monopol auf Information, die aus den Rechnern weltweit mit XP arbeitender Leute auf den Zentralrechner nach Redmond strömt??

    Private Daten (?kann man da wirklich sicher sein, dass nicht? Wieso sollte ein solch grosser Monopolist auf irgendjemanden hören, der so ein kleines bischen ängstlich ist, was Datenschutz angeht, wie z.B. die Deutschen?? Und wie einfach wäre es zu sagen, "hört mal Leute, entweder ihr lasst den Datentransfer zu (wegen der Produktsicherung ist das unerlässlich) – oder Deutschland wird beim nächsten Upgrade-Prozess ‚vergessen’"? Möchtest Du Dir DAS wirklich vorstellen??

    "[…] Der User hätte eine Unzahl von Format- und Kompatibilitätsstreitigkeiten auszubaden, […]"

    Hast Du schon mal versucht, ein Word95 Dokument mit Word6.0 zu öffnen? Word97 mit Word95 etc…??? ACK: das geht ein bischen am eigentlichten BS vorbei, aber es ist die gleiche Firma und hier kann man ganz prima erkennen, was Monokultur bringt: Zwang zum Update, unglaubliche Kosten, Verlust von alternativen Wahlmöglichkeiten …

    Ehrlich gesagt, DEINE Vorstellung finde ich weitaus erschreckender als eine Koexistenz von BS, die einem die Wahl lassen: richte ich meinen Bundestag mit Linux aus, oder verlasse ich mich auf einen Monopolisten …

  • Am 5. März 2002 um 8:47 von Axel

    Von: H.W. Wer versteht eigentlich was er schreibt?
    "[…] Wißt ihr wo wir heute in der Entwicklung stehen würden, wenn es kein Windows 95 mit diesem Erfolg gegeben hätte? Ihr alle würdet euch noch immer nicht im Internet die Zeit vertreiben, weil keiner der großen Softwarekonzerne sich auf ein gemeinsames Format einigen will. […]"

    hüstel, das Internet würde es so gar nicht geben, wenn es kein Unix gegeben hätte. Schau Dir doch mal die Geschichte von Unix und die Geschichte des Internets an…. Die wichtigsten Referenzprotokolle (TCP/IP etc.) wurden unter Unix entwickelt (Multics=>Unics=>Unix die ursprüngliche Idee hinter Unix war die Multiuserfähigkeit – und anschliessend die Vernetzung… mit M$ wären wir HEUTE noch nicht bei einem funktionierenden Internet ;-) !!

    "[…]Es würde Webseiten geben, die könnte man nur entweder mit Linux oder OS2 oder vielleicht Windows lesen können. Toll was. Die Programmierer müßten dann für 3 Sprachen eine Webseite basteln. […]"

    hapüüü … dafür müssen die Webdesigner von heute mit einem Browser von M$ in mind. zwei Verschiedenen Vesionen, einem Browser Netscape in mind. 3 veschiedenen Versionen …etc. klarkommen, und das nur, weil man als Firma, die gross genug ist, sich nicht an existierende Standards (W3C) halten muss??

    Apropos Standards: Java, die Idee einer plattformübergreifenden Applikation, war nicht eine Entwicklung von M$, oder?

    "[…] Der Großteil der Kritiker von Bill Gates ist doch in Wirklichkeit nur neidisch auf seinen Erfolg und sein Geld, aber das er auch immer noch ein Mensch geblieben ist, hat gerade der reichste Mann der Welt schon öfters bewiesen. […]"

    Klar, und einem Mann, der im Interview auf irgendeinem Kongress/~einer Tagung in bald hyterisch-kindischem Ausbruch schluchzt, ‚es würde bei M$ keine Diskussionen mehr zum Thema Kartell geben‘ vertraust Du, dass er Deiner Regierung ein sicheres Betriebssystem hinstellt???? Also, ich weisses nit!

    "[…] Aber wie will man die Zukunft der Kompatibilität gestallten? […]"

    Genauso, wie die ersten Protokolle für’s Internet erschaffen wurden: Nachdenken, veröffentlichen (RFC’s, dafür sind die da!), und vor allem: Auch grosse Firmen HALTEN SICH DRAN!

  • Am 5. März 2002 um 8:48 von G.S.

    H.W
    Wenn Du wirklich ein so grosser Computerguru bist, solltest Du wissen, das im Internet das BS keine Rolle spielt. Halte nur weiter Billy Boy die Stange.

  • Am 5. März 2002 um 8:50 von Besserso

    Microsoft wirklich so Schlecht ?
    Zitat :

    Unabhängig davon verfolgen neun Bundesstaaten die ursprüngliche Klage weiter.

    Zitat ende

    Gehörte zur Klage auch Windows XP ? Bestimmt nicht, da wurde nichtmal drann gedacht. Im Prinziep versucht da der Staat eigentlich nur auf Microsoft rumzuhacken, und verliert dabei die ursprüngliche Klage.

    Viele meinen ausserdem das Microsoft doch sooo schlecht ist und alles von denen scheisse…

    Kann nur das Gegenteil behaupten, gerade Windows ist einer der besten Betriebsysteme die es gibt, sicherlich mit einigen Fehlern, aber welche Software hat diese nicht ? Jede Software beseitzt genausoviele Bugs !

    Jetzt mag wer sagen, Linux, Linux läuft super und hat keine Bugs ! Sicher ? Benutzt man Linux mit der Grafischen überfläche so ist es genauso unstabiel wie Windows und besitzt auch einige Bugs ! Und die Console von Linux, war nicht Dos auch genauso gut ?

    Microsoft hat im gegensatz zu anderen Firmen Standarts erstmal erschaffen, hat PC Spezifikationen erstellt. Damit wurde es erstmal möglich zur heutige PC Systemen zu kommen. Ohne Microsoft würde jeder sein eigenes sübchen kochen, das ergebnis wären viele verschiedene OS die miteinander Inkompatiebel wären. Das würde sich auch auf die weiterentwicklung von Programmen auswirken ! Jede Software müsste für jedes andere Betriebssystem neu bzw aufwendig umgeschrieben werden.

    Ich find ehrlichgesagt das Betriebsystemn von MS ganz OK. Ausserdem find ich gut das MS es geschaft hat einen Standart durchzusetzten.

    Mfg

    Besserso

  • Am 5. März 2002 um 8:54 von Willy Bald

    Drohung ?
    Da läßt Herr Gates doch mal die Katze aus dem Sack! Offenbar ist er der Meinung (und zwar nicht ganz zu Unrecht), daß von seiner Gutwilligkeit ein funktionierendes Wirtschaftsleben abhängt.

    Man sieht, daß große Marktmacht = große politische Macht bedeutet und die Versuchung diese im eigenen Interesse durchzusetzen ist zwangsläufig groß. Genau aus diesen Gründen ist seinerzeit z.B. Standard Oil oder AT&T zerschlagen worden und nicht in erster Linie wegen möglicher verzögerter Produktverbesserungen oder Schädigung von Mitbewerbern u.ä.

    Und noch eine Frage an die Herren Rothe und H.W: Hat es dem Publikum sehr geschadet, daß es kein Monopol z. B. auf die Herstellung von Viertakt-Ottomotoren gibt?

  • Am 5. März 2002 um 9:11 von Michael Himmes

    Lassen wir Billy Boy doch seinen Spass
    Wenn Microsoft meint das Die welt nicht ohne Windows funktionieren kann, haben die sich wohl getäuscht. Es gibt genug andere OS die genauso gut sind wie MS aber wesentlich preiswerter. Diese werden aber durch die Monopolstellung von MS total verdrängt. (ich erinnere nur mal an OS2Warp oder Novell) Lassen wir es doch einfach mal auf unszukommen. Was soll schon passieren? Ausser das wir neue Programme lernen müssen nichts. Oder?

  • Am 5. März 2002 um 10:21 von Matthias Kocherscheidt

    Schnick Schnack
    Was tut das zur Sache,

    ob der Explorer implementiert ist oder nicht ?

    Der I-Explorer ist dadurch stabil und schnell.

    Wenn ich dennoch Netscape verwenden möchte, hindert mich nichts daran, den Navigator zu installieren.

    Ich bekomme doch beim VW auch das Werksradio eingebaut und kann dennoch mir ein Kenwood-Radio einbauen !

  • Am 5. März 2002 um 10:47 von Mouse Mickey

    RE: Schnick Schnack
    Klar,

    den VW kann ich aber auch ohne Radio kaufen, Windoof nicht!

  • Am 5. März 2002 um 16:40 von Matthias Zwerschke

    MS hat Fakten geschaffen
    Da geht sie wieder los die Streiterei welches BS besser ist und wie böse doch alle sind. Dabei ist es doch ganz einfach. MS hat Fakten geschaffen und die Mitbewerber vom Markt gefegt. Selbst wenn MS BS und Explorer trennt, nimmt doch die große Masse inzwischen den IE. Linux führt im Anwenderbereich ein Nischendasein und ist momentan in diesem Bereich nicht in der Lage MS das Wasser zu reichen (das sagt nichts über die Qualität). Was das Thema Sicherheit betrifft, sollte man mal die März Ausgabe von PC Prof lesen. Ergo während man verhandelt schafft MS am laufenden Band Fakten und integriert weitere Bestandteile ins BS (CD Brenner, Mediaplayer, .net, Fax) Auch hier werden Mitbewerber eleminiert. Ziel ist es die Marktbeherrschende Stellung auszubauen und zu erhalten. Linux dient hier nur als Zubrotgeber für Scheingefechte vor Gerichten. (Im Serverbereich sieht das anders aus) Auch wenn das hier vielen nicht passt MS hat einfach seine Hausaufgaben besser gemacht als die anderen und Momentan sieht es nicht so aus als würde sich das ändern.

  • Am 7. März 2002 um 13:57 von Thomas Rothe

    Windows und kein Ende
    Es ist doch immer wieder schön zu sehen welch herrliche Diskussion man entfachen kann wenn man mitten in´s Feindeslager eine schön konträre Meinung stellt. Es schaut sich auch schön aus dem Elfenbeinturm wenn man ein gut laufendes Linux auf seinem Rechner weiss. Es ist sicher auch nicht die Schuld von Linux wenn meine Videokarte nicht läuft und was die ISDN-Hardware betrifft, so war es bisher schon ein Problem, da AVM Linux-Treiber erst seit kurzem anbietet (Fritz!X-USB).

    Also haben wohl die Hardwarehersteller den schwarzen Peter ? Nur, mir und meinem Rechner hat es bisher noch nicht geschadet, dass Windows toleranter mit Hardware umgeht. Ich denke mal Linux fehlt etwas der wirtschaftliche Druck. Wenn sich die Distributoren darauf konzentrieren würden eine grössere Kompatibilität zum Massenmarkt zu erreichen, dann könnten Sie damit sogar Geld verdienen und es würde eine echte Alternative zu Windows geschaffen. Stattdessen wird schon bei einer Minimalinstallation die Festplatte mit ca. 1 GB vollgepflastert, die manuelle Paketauswahl gerät zur Strafarbeit und im grafischen Betrieb geht oftmals noch weniger als unter Windows. So, ich geh jetzt wieder spielen.

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