Streamgate meldet Insolvenz an

Verhandlungen mit der Telekom laufen: Abschaltung der Leitungen soll verhindert werden

Streamgate hat heute nach eigenen Angaben einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Man habe die für Januar anstehende Finanzierungsrunde nicht umsetzen können. Weitere Versuche die Finanzierung neu zu strukturieren hätten bisher zu keinem Ergebnis geführt.

Der Telefon- und DSL-Anbieter erklärte, man bemühe sich im Augenblick um eine einvernehmliche Lösung mit der Deutschen Telekom (Börse Frankfurt: DTE), um eine Abschaltung der Leitungen zu verhindern. Kunden die einen Anschluss von Streamgate bestellt haben, sollen umgehend informiert werden, sobald Klarheit über das weitere Vorgehen bestehe.

Streamgate mit Sitz in Grasbrunn bei München wurde im April 1999 mit dem Ziel gegründet, ein bundesweites DSL-Netzwerk aufzubauen. Kunden von Streamgate erhielten noch im vergangenen Sommer 1000 Mark, wenn der Provider sein Versprechen nicht halten konnte, einen DSL-Anschluss innerhalb von sechs Wochen zur Verfügung zu stellen.

Kontakt: Streamgate, Tel.: 01805/123430 (günstigsten Tarif anzeigen)

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