Star Office wird kostenpflichtig

Alternativ bietet sich nur mehr das nach wie vor gratis offerierte Open Office an

Das gratis angebotene Star Office von Sun (Börse Frankfurt: SSY) wird mit der Version 6.0, deren Beta-Test Ende letzten Jahres abgeschlossen wurde, wieder Geld kosten. In der Zukunft ist eine Aufsplittung des Star Office-Vertriebs zu erwarten. Sun Microsystems wird für die Nutzung von Star Office Lizenzgebühren berechnen. Dies hat Scott McNealy früher bereits angedeutet.

Hintergrund sei der Wunsch der Kunden nach professionellem Support und einem Handbuch mit CD-Rom statt einer Download-Version. „Mit der Erhebung von Lizenzgebühren garantieren wir die langfristige Weiterentwicklung und den Support für dieses Produkt und reagieren gleichzeitig auf die Haltung vieler Kunden, die prinzipiell den Einsatz von kostenloser Software für unternehmenskritische Anwendungen ablehnen“, so der Sun-Manager Martin Häring.

1999 hatte Sun die Hamburger Software-Schmiede Star Division gekauft und das Office-Paket für Privat- und Geschäftskunden kostenlos angeboten. „Wir wollen das Geld mit dem Service und den Servern verdienen“, erklärte unter anderem Sun-Boss McNealy damals. Scheinbar reicht dies heute jedoch nicht mehr.

Wer auch in Zukunft kostenlos mit dem Office-Paket arbeiten möchte, muss zu Open Office greifen. Sun hatte den Star Office-Quellcode im Jahr 2000 freigegeben, damit er

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7 Kommentare zu Star Office wird kostenpflichtig

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  • Am 26. Februar 2002 um 20:38 von Dr. N. Schmage

    Star Office wird kostenpflichtig
    Das interessiert mich herzlich wenig. Trotz aller herangetragener Kritik bleibe ich beim Microsoft Office-Paket. Alle anderen rennen dem MS Office-Paket doch nur hinterher und suchen nach Möglichkeiten für einen kompatiblen Datenaustausch zwischen den Systemen.

    Und vor allem: kostenlose Software kann man nicht von der Steuer absetzen.

    Das komplette Office XP-Paket ist auch nicht zu schlagen. Basta!

  • Am 26. Februar 2002 um 21:14 von Thotti22

    RE: Star Office wird kostenpflichtig
    Nunja, andere Office-Pakete versuchen zumindest plattformunabhängig zu sein. Mit M$ Office hat man die Gewissheit, eine propietäre Software zu besitzen (lt. M$ verwenden zu dürfen), die nur auf M$ Windows läuft.

    Ausserdem… warum von der Steuer absetzen, wenn man das Geld fuer den Kauf gleich komplett einsparen kann (konnte)?! Nach Steuern ist "kostenlos" immer noch billiger…

    Und Office XP ist ein Hohn gegenüber jedem Anwender… es sei denn man ist bereit seine Rechte bei der Benutzung von M$ Office aufzugeben oder man hat eine masochistische Veranlagung!

    Vom Preis-Leistungsverhältnis fange ich erst gar nicht an… abgesehen von der Hardware-Aufrüstung…

  • Am 27. Februar 2002 um 8:47 von Andreas Mahr

    Re: StarOffice wird kostenpflichtig
    Naja, da kann man geteilter Meinung sein.

    Ich renne auf garkeinen Fall irgend- einer Office Version hinterher.

    Schon garnicht denen von M$. Selbst die von M$ sind untereinander nicht komp-atibel. Das sehe ich tagtäglich im Büro. Veräppeln können die jemand anders. Und 300 EUR für ein "Update" ist schon heftig.

    Deshalb OPEN SOURCE RULES THE WORLD!

    BASTA !

  • Am 27. Februar 2002 um 14:42 von Holger Beck

    Re Star Office wird kostenpflichtig
    Ich bin Lehrer in den "Neuen Ländern".

    Hier ist der "Geldtopf" für Software oft sehr eng bemessen, da kommen solche Freewareprogramme geade recht. Außerden stellt sich die Farge müssen auch LINUX-User das Star Office in Zukunft bezahlen?

  • Am 27. Februar 2002 um 16:03 von Mouse Mickey

    RE: Star Office wird kostenpflichtig
    Das interessiert mich herzlich wenig. Trotz aller herangetragener Kritik bleibe ich beim Microsoft Office-Paket.

    Wer will Sie zu was anderem überreden?

    Alle anderen rennen dem MS Office-Paket doch nur hinterher und suchen nach Möglichkeiten für einen kompatiblen Datenaustausch zwischen den Systemen.

    Datenaustausch von MS nicht gewünscht. Schliesslich sollen ja alle mit MS Office arbeiten, nicht war?!

    Und vor allem: kostenlose Software kann man nicht von der Steuer absetzen.

    Oh Mann, wenn’s umsonst ist – geht doch gar nicht billiger, oder?

    Das komplette Office XP-Paket ist auch nicht zu schlagen. Basta!

    Kennen Sie denn andere Produkte überhaupt?

    Ihr Beitrag ist so überflüssig wie einseitig.

  • Am 28. Februar 2002 um 11:38 von JRchen

    Open Source = Freeware?
    Wer davon geträumt hat, hat nun ausgeträumt. Fragt sich nur, ob somit nicht langsam auch die Glocken zum letzten Geläut auf Linux anklingen. Die Bastionen schrumpfen und manches sieht nach solchen Entscheidungen doch anders aus.

  • Am 28. Februar 2002 um 16:28 von G.K.

    Lizensierte Teile usw
    Sun muss für die datenbank, die Clip-Arts und die import-export-filter lizenz-gebühren zahlen. Wenn man diese teile haben will, kann man nicht erwarten sie alle zeiten von Sun geschenkt zu bekommen, oder? Diese teile waren natürlich auch nie Open-Source.

    Außerdem: StarOffice wird sicherlich weniger kosten als M$-Office. Außer, man ‚leiht‘ sich M$-Office vom arbeitsplatz…

    Und: gibt es M$-Office für Unix? Für Linux?

    Schließlich wird StarOffice XML für die datei-formate verwenden, während die datei-formate von M$-Office sich bei jeder version ändern aber immer proprietär sind…

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