„Kabel-Kauf hätte Verbrauchern geschadet“

Kartellamt-Präsident Ulf Böge verteidigt die Entscheidung gegen Liberty

Das Bundeskartellamt hat das Verbot des Verkaufs der Telekom-Kabelnetze an den US-Konzern Liberty Media mit drohenden Nachteilen für die Verbraucher begründet. Wegen der sich verstärkenden Marktstellung auf den deutschen Kabelmärkten stelle sich die Wettbewerbssituation bei einer Übernahme durch Liberty „für die Verbraucher insgesamt schlechter dar, als wenn die Deutsche Telekom vorerst Eigentümer des Netzes bleibt“, betonte Kartellamtspräsident Ulf Böge die Entscheidung am Dienstag in Bonn.

Die Deutsche Telekom (Börse Frankfurt: DTE) hatte bereits am Montagabend bekannt gegeben, dass die Kartellwächter den Deal untersagt haben. Liberty wollte der Telekom für 5,5 Milliarden Euro ihre sechs verbleibenden Kabelnetze mit rund zehn Millionen Kunden abkaufen. Der Telefonkonzern muss nun befürchten, dass er seine Schulden nicht wie geplant abbauen kann.

ZDNet bietet einen News-Report zur Übernahme des Fernsehkabels für zehn Millionen deutschen Haushalte durch den amerikanischen Medienkonzern Liberty.

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