Aldi-Konkurrent Walmart setzt auf PCs ohne Windows

Beim Discount-PC machen die Kosten für das Betriebssystem einen großen Teil des Preises aus

Die weltweit größte Supermarktkette Walmart hat angekündigt, ihre PCs künftig ohne ein Betriebssystem auf den Markt zu bringen. Walmart-Sprecherin Cynthia Lin begründete den Schritt damit, dass viele Käufer das nötige Wissen hätten, ein eigenes OS zu installieren.

Bei einem Discount-PC, der beispielsweise für 599 Dollar oder weniger angeboten wird, machten die Kosten für das Betriebssystem Windows einen beachtlichen Teil des Rechnerpreises aus, so der Aldi-Konkurrent.

Analysten kritisierten die Entscheidung des Supermarkts: Wer sich in der Materie wirklich auskennt, würde seinen Rechner in einem der zahlreichen Web-Shops erwerben. Walmart entferne sich mit diesem Schritt von seiner Strategie, dem Kunden einen größtmöglichen Service zu bieten.

In Deutschland bieten die großen Discounter wie Lidl und Aldi seit jeher ihre PCs und Notebooks im Bundle mit dem Betriebssystem Windows an. Comtech und Vobis verkaufen teilweise Computer, auf denen lediglich DOS installiert ist.

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19 Kommentare zu Aldi-Konkurrent Walmart setzt auf PCs ohne Windows

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  • Am 22. Februar 2002 um 12:14 von alwecom

    Walmart-PC-Strategie
    Warum nicht, wenn der Preis stimmt!

    Ich ärgere mich immer wieder, wenn ich die Preise vergleiche, dass Betriebssysteme wie WinXP oder WinME grundsätzlich dabei sind und das auch noch in fast nicht mehr zu recovernden Bundle-Versionen. Vollversionen von Linux, Windows Professional 2000/XP sind mir persönlich viel lieber. Ich würde, wenn die Qualität stimmt, einen PC auch aus dem Walmart-Regal kaufen. Die Qualität kann man doch nur durch anfassen oder ausprobieren feststellen wozu die "Internet-PC’s" ja auch nur nach dem Kauf die Möglichkeit bieten.

  • Am 22. Februar 2002 um 14:09 von xcontra

    Der richtige Weg!
    Der Kunde soll selbst entscheiden, welches OS er installieren möchte.

    Die MS Vorgabe ist genauso Umstritten, wie die Implemtierung von IE in das OS!

    Außerdem kann man mit der sch… Recovery Version nichts anfangen! Und dafür eine OEM-gebühr ist onehin eine Frechheit!

  • Am 22. Februar 2002 um 21:48 von MikeBerlin

    Alternative zu Vobis
    ich finde das eine Super-Idee. Gerade für diejenigen, die nur ihren 486 erneuern wollen und mit Windows 95 zufrieden sind, reicht so ein Angebot. Bei Vobis gibts ja auch immer für ca. 500 Euro PC´s mit IBM-DOS. An so einem arbeite ich unter Windows XP Profeesional und Office XP. 1 GHz reichen dazu völlig. Gruß Michael

  • Am 23. Februar 2002 um 0:15 von Michael

    Walmat nein danke.
    Die Idee finde ich schon ok. Mann hat meistens schon ein Os. Und es muss auch nicht immer das neueste sein.

    Nur ich würde und werde bei Walmat überhaupt nichts kaufen! In den USA hat Walmat schon alles platttttttttt gemacht und nun hier auch noch?!

  • Am 23. Februar 2002 um 6:26 von Ralf Bosse

    Der richtige Weg
    Hallo

    Das wäre der einzige Grund bei Walmart einen PC zu kaufen zumindestens wenn er wirklich günstiger ist.

    Normal hat man ja keine Chance den PC günstiger zu bekommen wenn man den vorinstallierten Kram nicht brauchen kann.

    Habe daher z.B Word 2000 auf meinen PC obwohl ich nur das Staroffice benutze.

  • Am 23. Februar 2002 um 9:22 von Ralf Hess

    Gute Idee
    Endlich mal wieder jemand der einen akzeptabeln Weg geht. Da nur wenige PC-Händler in der Lage sind Ihre PC’s wahlweise mit verschiedenen Betriebsystemen -und hier meine ich nicht verschiedene Windowsversionen sondern Betriebsysteme wie Linux, BeOS u.a.) auszuliefern, dann sollten sie dem Kunden wenigsten die Option offen lassen, dass dieser den PC ohne OS und dafür billiger kaufen kann. Obwohl noch immer der großteil der Kunden einen PC mit Windows will, bin zumindest ich und viele andere Linux-User nicht mehr gezwungen beim Kauf eines PC’s ein OS mitzukaufen, dass ich gar nicht brauche und schon gar nicht will.

  • Am 23. Februar 2002 um 12:47 von sterpahs

    wer kein OS braucht, der braucht auch keinen fertig PC
    ich finde das ist der falsche weg. die leute die sich nen fertigpc kaufen, die brauchen auch nen OS.

    ich würde mir nie nen fertigpc kaufen. erst recht nicht so eine mogelkiste.

  • Am 23. Februar 2002 um 13:13 von rudluc

    Ganz ohne OS ist auch nicht gut!
    Damit könnten jetzt Distributoren von Linux in die Bresche springen und eine gute Vorinstallation bereitstellen.

    Einschalten und direkt loslegen mit einer wirklich kompletten Anwendungspalette, wie sie mit OSS möglich ist, das sollte man dem Kunden doch nicht vorenthalten.

    Das Homeverzeichnis mit allen gespeicherten Dokumenten auf die zweite Partition und eine Wiederherstellungs-CD dazu, die nur die erste Partition überschreibt, ohne dass die arbeitsaufwändigen individuellen Anpassungen verloren gehen. So etwas wäre ein Killerargument, weil es mit Windows konstruktionsbedingt gar nicht geht.

    Hoffentlich setzt die Kette das wohlüberlegt um, damit es kein Flop wird.

    rudluc

  • Am 23. Februar 2002 um 16:19 von UHU

    endlich
    Bei Walmart wird zwar nicht gekauft, aber der Schritt ist ein richtiger. Was soll ich das XP mit einem neuen PC kaufen, wenn ich ein wunderbares 98SE haben, welches immer "aufrüstbar" ist?

    …und, ´ne CD einlegen und lesen wie die Installation jetzt läuft, das kann ein 10 jährige(r)!

  • Am 23. Februar 2002 um 16:24 von K.Trapp

    PC ohne OS
    Ist doch ideal, wenn nur die Hardware auf den neusten Stand gebracht werden soll

  • Am 24. Februar 2002 um 4:34 von Wilhelm

    Würde bei Walmart normal nicht kaufen, aber ein richtiger Schritt ist es
    Es ist einfach nur konsequent und richtig dem Kunden die freie Wahl des BS zu lassen.

    Ewig dieses Ärgerniss die Festplatte von 98 oder XP zu befreien, und dann dafür noch bezahlen, daß man nicht nutzt.

    Die sich diese BS antun, sollen mal lernen wieviel dieser Mist wert sein soll, mit dem einen jeder A.. ausspionieren kann.(Ich will hier nicht gegen MS hetzen, aber was die Versprechungen und die Realität angeht ist es ein Unterschied wie Tag und Nacht)

    PS: Ich war von 1991 bis 1996 totaler MS-Fan, habe von MS-Win 2.0 – 3.11 und NT3.51 alles super gefunden, aber bei DOS hatte ich schon 1995 auf PTS und DR (Novell) gesetzt, die konnten schon damals das doppelte.

  • Am 24. Februar 2002 um 11:43 von Peter Reinhardt

    Waibel macht das schon lange
    Das ist doch nichts neues! Waibel bietet schon lange die Möglichkeit, den PC mit eigenem, neuem, gebrauchten oder keinem OS zu kaufen. Was Walmart da macht ist nur eine Kopie.

  • Am 24. Februar 2002 um 15:30 von Reinhard Perle

    Wahl des OS : Kundensache
    PC’s ohne OS sind durchaus sinnvoll.

    Abgesehen von ein paar technischen Voraussetzungen des angebotenen PC kann der kompetente Kunde durchaus das OS seiner Wahl auch selbst installieren.

    Optimal wäre es, die verschiedenen OS’s

    als Option(en) anzubieten, dann kann der geschätzte Kunde sein Wahl-OS auch gleich zu einem Discount-Preis (OEM-Preis) mitkaufen, eben je nach Bedarf.

    Solch einen Geschäft würde ich sehr schätzen!

  • Am 24. Februar 2002 um 16:23 von Matthias Zwerschke

    Koppelverkauf
    Der Koppelverkauf von Hard- und Software war mir schon lange ein Dorn im Auge. Wenn man dies als Option angeboten bekam o.k.. Deshalb habe ich Computer bis dato nur beim Fachhändler gekauft (Ist auch nicht wesentlich teurer als bei Aldi und Co.) JE Computer und andere boten dies schon immer. Mein Laptop allerdings musste ich mit WindowsME kaufen. Es flog runter und ich habe es der Schule geschenkt. Aber das ist keine Lösung. Ich finde das solche Koppelverkäufe Unrecht sind und eigentlich nicht zulässig. Walmart stellt also lediglich Recht her, wo andere Unrechtes tun !

    MfG Matthias

  • Am 25. Februar 2002 um 9:59 von kinski

    Ohne OS geht es für viele nicht
    PC’s ohne OS verkaufen ist doch für 95% der Benutzer Unsinn, für die muß ein PC nach dem einschalten funktionieren, die können kein OS installieren, nach treibern suchen partitionen anlegen usw.

    Stecker in die Dose, anschalten, fertig.

    Und dann das ganze bei WAL-Mart, da würde ich mir nicht mal was zu Essen kaufen, geschweige denn einen PC

  • Am 25. Februar 2002 um 13:41 von Stubbe Robert

    PC ohne Betriebssystem
    Was soll man extra für ein Betriebssystem zahlen, welches man nicht haben will. Wenn dadurch der Rechnerpreis fallen sollte kann man dies nur begrüssen. Was soll man Windows, wenn man Linux installieren will.

  • Am 26. Februar 2002 um 15:24 von Dirty Harry

    Gute Idee, denn Linux ist (fast) umsonst
    finde ich sehr gut, denn man hat endlich eine alternative zu diesem Grütze-Windows! Besser man kann selbst entscheiden, ob und wieviel Geld man für Software ausgeben will. Und falls man einen PC mit OS kaufen will, kann man ja woanders kaufen!

    DH

  • Am 6. März 2002 um 10:17 von dolf !!!

    PC ohne OS bei Walmart ….
    Wieso nicht ???

    Wer sich gute Hardware ( so sie auch gut ist ??!!?? ) billig komplett kaufen will kann das dort machen .

    Vorher muß man natürlich schauen , was im PC verbaut ist ….

    Mit den Hardwarekomponenten muß man sich aber natürlich gut auskennen ….

    Für Leute , die noch nie nen PC von innen gesehen haben ist das natürlich nix !!!

    Die sind mit angeboten inkl. OS besser drann …..

    Als OS reicht Win 98SE fast immer noch aus .

    Und wer Linux nehmem will , kann das natürlich machen …..

    ( oder beides Installieren !! ??? )

    Ich selber finde das schon deshalb gut ,weil damit das zwanghafte Win xxx Installieren aufhört …!!!

    Nach dem Motte : " Unser OS taugt zwar nix aber alle Hersteller installieren es ja trotzdem " ist dann nicht mehr !!!

    Mein PC wurde und wird auch in Zukunft immer aus einzelkomponenten von mir selber gebaut !!!!

    Auch das OS bestimme ich selber !!!

    Komme was da wolle !!!

    mfg dolf !!!

  • Am 12. Juni 2002 um 11:46 von Matthias Berndt

    WUNDERBAR!!!
    Na also, geht doch. Seite Jahren formatiere ich, sobald der PC ausgepackt und zusammengebaut ist, die Festplatte, um meine Festplatte auch von dem letzen Byte aus Redmont zu desinfizieren. Das ärgerte mich umso mehr, weil man ja für Windoof komischerweise immer was bezahlen mußte….Seltsam, Schadensersatz- bzw. Schmerzensgeldforderungen wären doch viel eher angebracht gewesen, angesichts der chronischen Instabilität und Langsamkeit von Windoof.

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