Instant Messenger im Fadenkreuz

Der Kampf der Instant Messenger ist entbrannt. Böse Zungen sprechen von Microsofts "Politik der drei E": Erfasse die Technologie der Konkurrenz. Erweitere sie so, dass sie unter Windows am besten funktioniert, und Erlöse die Mitstreiter von ihren Leiden.

Egal, wie man es sieht, der bekannte Ablauf wird durch das Aufeinandertreffen von scheinbar unabhängigen Ereignissen beschleunigt: dem Schwung des Gerichtsverfahrens bezüglich der Monopolstellung von Microsoft, den Vertragsverhandlungen mit dem Erzrivalen AOL Time Warner und der bevorstehenden Veröffentlichung des neuen Betriebssystems Windows XP. In dieser Woche zeigt sich das Instant Messaging als Nexus, denn Microsoft bereitet eine Testversion von XP vor, die ein mächtiges Kommunikationswerkzeug enthalten wird.

Am Montag kündigte der Softwaregigant Windows Messenger an, einen Dienst für Texte, Chat, Video, Audio und Telefon, der Bestandteil von Windows XP sein wird. Bisher war diese Funktion ein kaum beachteter Bestandteil in der 200-Millionen-Dollar-Marketingkampagne für das neue Betriebssystem. Die neuen Multimedia-Funktionen und die zentrale Rolle in der geplanten Integration der Microsoft-Internetangebote heben die Software jedoch schnell über einen reinen Text-Messenger hinaus.

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