Test.de: Kostenpflichtiger Content sehr gefragt

Site nahm im Januar 45.000 Euro ein / 28.000 Artikel abgefragt

Die Stiftung Warentest gehörte mit ihrer Web-Site Test.de zu den ersten, die hierzulande Geld für Content im Internet verlangten. Nun hat die Stiftung erstmals konkrete Zahlen vorgelegt. Das Ergebnis: Offensichtlich stören sich die Surfer kaum am gebührenpflichtigen Modell.

Die Site verbucht allein für den Monat Januar Einnahmen von 45.000 Euro. Rund 28.000 mal seien Testergebnisse und Infodokumente abgerufen worden, so die Stiftung. Insgesamt verzeichnete Test.de im letzten Monat 14 Millionen Abrufe und 1,6 Millionen Visits.

Die Preise dieser gebührenpflichtigen Abrufe liegen zwischen 0,50 und 2,50 Euro pro Testbericht. Bezahlt wird Pay-per-Click: Der User hat die Wahl zwischen drei unterschiedlichen Micropayment-Systemen. Die Abrechnung erfolgt – ohne Eingabe persönlicher Daten – über die Telefonrechnung oder, nach einmaliger Anmeldung, entweder über Kreditkarte oder durch Abbuchung vom Konto.

Vor kurzem hat auch T-Online ein kostenpflichtiges Angebot gestartet: Im ersten Schritt bietet der deutsche Marktführer Inhalte von Partnern aus den Bereichen Wirtschaft, Entertainment, Sport und Wellness an (ZDNet berichtete).

Interessenten müssen sich zunächst für die Nutzung der neuen Angebote registrieren. Danach sollen die Angebote mittels eines Web-Kennworts und einer speziellen Software erreichbar sein. Die Abrechnung erfolgt über die monatliche Telefonrechnung der Deutschen Telekom (Börse Frankfurt: DTE).

Kontakt:
T-Online-Hotline, 0800/3305000

Themenseiten: Business, Telekommunikation

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1 Kommentar zu Test.de: Kostenpflichtiger Content sehr gefragt

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  • Am 19. Februar 2002 um 14:50 von chris

    Auf den Standpunkt kommt es an…
    Natürlich kann man jetzt sagen: "Cash-Content wird endlich angenommen!" – aber Vorsicht: während der gewöhnliche Internet-Anbieter darum kämpft, seine Inhalte vom Besucher bezahlen zu lassen, hat die Stiftung Warentest einen großen Vorteil: sie zeigt den Besuchern auf, was die Werbung verschweigt! Dafür würde ich auch bezahlen, zumindest eher, als für teilweise sehr fragwürdigen Content aus der Marketingmaschine irgendeiner Firma.

    Der Content von Stiftung Warentest gibt wahrscheinlich bald Auskunft darüber, für welche Bezahl-Inhalte sich die Investition lohnt – ob sie sich selbst mit anpreisen? :))

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