Das Satellitennetz: Iridium

Ziel: Ständige Erreichbarkeit / Teure Telefone und Gebühren führten fast zum Untergang

Das Iridium-Netz
Das mehr als fünf Milliarden Dollar teure Iridium-Projekt war im November 1998 von einem Konsortium mit dem US-Mobilfunk-Riesen Motorola an der Spitze gestartet worden. Iridium, benannt nach einem Metall, versprach universelle Erreichbarkeit. Dahinter steht ein drahtloses Kommunikationsnetz, das aus 66 Satelliten in erdnaher Umlaufbahn und bodengestützten drahtlosen Systemen besteht. Ziel war die weltweite Erreichbarkeit mit Handy und Pager.

Die Iridium-Satelliten schwirren in einer Höhe von 780 Kilometern und sind netzförmig miteinander verknüpft. Diese sind nah genug, um Signale von einem Handgerät senden und empfangen zu können. Der Satellitenring ist mit den Iridium-Gateways auf der ganzen Erde verbunden. Somit ist es möglich, mit den öffentlichen Telefonwähl- und Mobilfunknetzen in Kontakt zu treten.

Hat Iridium Zukunft?
Doch die Spezial-Telefone waren teuer und die Gebühren hoch, was offenbar viele Menschen abschreckte. Am Schluss zählte Iridium Schätzungen zufolge nur 55.000 Kunden statt der erhofften Millionen. Seit dem Anschlag auf das World Trade Center am 11. September in New York hat es jedoch eine starke Nachfrage und Nutzung des Satellitennetzes von Iridium gegeben.

Die Iridium-Gesellschaft konzentriert sich jetzt bei der Neukundengewinnung auf die Wirtschaftszweige Öl, Gas, Bergbau und Forstwirtschaft, die besondere Anforderungen an die Verfügbarkeit des Netzes in entlegenen Gegenden stellen.

Themenseiten: CeBIT, Messe

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1 Kommentar zu Das Satellitennetz: Iridium

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  • Am 2. November 2002 um 10:03 von Ecker , Ulrich

    Iridium
    Ich bin noch im Besitz solcher Aktien.<br />
    <br />
    Was soll man damit tun ?

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