Mobilcom stoppt Mobilbank-Projekt

Österreichische Tochter arbeitet aber weiter an Vision eines Handy-Bankhauses

Mobilcom (Börse Frankfurt: MOB) hat sich von seinem Projekt der „Mobilbank“ verabschiedet. Das hat eine Sprecherin der Landesbank für Baden-Württemberg gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ bestätigt. Die Bank war der Kooperationspartner der Büdelsdorfer für das Projekt.

Allerdings geht die Tochter des Telkos entgegengesetzte Wege: Die „Mobilkom Austria“, die zu 100 Prozent den Deutschen gehört, hat inzwischen die „A1 Bank“ gegründet und setzt damit voll auf das Banking per Telefon. Damit ist die österreichische Firma nach eigenen Angaben das weltweit erste Mobilfunkunternehmen, das eine Bank ins Leben gerufen hat.

Auf der letzten CeBIT hatte Mobilcom groß den Start der Mobilbank beworben und den Kunden SMS-Überweisungen präsentiert (ZDNet berichtete). Auf der Systems 2001 in München (15. bis 19. Oktober) stellte der Mobilcom-IT-Vorstand Volker Visser Mobile Banking als „wichtige UMTS-Anwendung“ vor. Das Banking werde zur „Killerapplikation“, so die Büdelsdorfer damals.

Kontakt:
Mobilcom, Tel.: 04331/6900 (günstigsten Tarif anzeigen)

Themenseiten: Business, Telekommunikation

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2 Kommentare zu Mobilcom stoppt Mobilbank-Projekt

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  • Am 6. Februar 2002 um 11:54 von Markus Seidelmann

    Erst erkundigen dann schreiben!
    Seit wann gehört die Mobilkom Austria zu Mobilcom? Die Mobilkom Austria gehört zu 75% der Telekom Austria (diese gehört wiederum der ÖIAG und der Telekom Italia) 25% + 1 Aktie gehören der Telekom Italia.

    Nicht alle Handynetze in Österreich gehören den Deutschen (-> Max)

    Seidel

  • Am 8. Februar 2002 um 16:19 von Pekka K. Kurki

    Fehler im Artikel
    Mobilkom Austria gehört weder Mobilcom

    noch einer anderen deutschen Firma,

    sondern Telekom Austria und TIM.

    Etwas mehr Sorgfalt wäre angebracht…

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