Telebillig wird 125 Prozent teurer

Preiskampf vorläufig am Ende: Ab morgen 2,7 statt 1,2 Cent pro Minute

Der Preiskampf der Telefondiscounter hat ein vorläufiges Ende gefunden: Nachdem sich Telebillig und Fonfux fast täglich gegenseitig unterboten hatte, legt die 01051-Tochter nun brachial den Rückwärtsgang ein: Bereits ab dem morgigen Mittwoch müssen Kunden für die Gesprächsminute statt 1,2 dann 2,7 Cent zahlen. Das ist ein Aufschlag von 125 auf den bisherigen Kampfpreis.

„Telebillig ist damit weiterhin einer der günstigsten Anbieter für innerdeutsche Ferngespräche im offenen Call-by-Call“ verteidigt der Anbieter die Erhöhung. Auf Konkurrent Fonfux hat inzwischen reagiert und verlangt statt 1,3 jetzt 2,6 Cent pro Minute.

Der Tarif gilt „bis auf weiteres“ rund um die Uhr und wird vor dem Gespräch mit einer kostenlosen Ansage bestätigt. User müssen bei Telebillig vor der eigentlichen Rufnummer die „0190-029“ wählen. Vor jeder Verbindung werden die Tarife kostenlos angesagt. Bei Fonfux ist es die „0190-037“.

Die Abrechnung erfolgt über die Deutsche Telekom (Börse Frankfurt: DTE), zusätzliche Kosten durch Anmeldegebühren oder ähnliches fallen bei der Firma nicht an.

Die Vorwahl 0190-0 ist eine freitarifierbare Servicerufnummer, im Gegensatz zu den anderen 0190er-Nummern kann der Anbieter den Preis also selbst bestimmen. Den günstigsten Telefonanbieter für Fern-, Auslands- und Mobilfunkanrufe sucht der ZDNet-Tarifrechner für Sie auf Knopfdruck.

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