Philips baut in Deutschland ab

Konzern strukturiert Konsumenten-Telekommunikationsgeschäft um und verlagert Steuerung nach Paris

Philips hat angekündigt, zum 1. April einen Teil der deutschen Arbeitsplätze nach Frankreich zu verlagern. Betroffen ist die Vertriebs- und Marketingabteilung bei Telekommunikationsprodukten für Verbraucher. Die Produkte Mobiltelefone, DECT-Telefone und Faxgeräte wurden bisher unter dem Dach von Philips Consumer Communications (PCC) mit Sitz in Eschborn vertrieben.

Nun will der Konzern “ auf die wachsende internationale Konzentration und Zentralisierung bei den Netzbetreibern“ reagieren und das Mobilfunkgeschäft mit den Netzbetreibern „zukünftig verstärkt vom PCC-Headquarter in Paris aus steuern“. Die deutschen Netzbetreiber hätten aber weiterhin bekannte Ansprechpartner in Eschborn.

Allerdings soll das Einzelhandelsgeschäft mit Mobiltelefonen zukünftig die Vertriebs- und Marketingorganisation von Philips Consumer Electronics mit Sitz in Hamburg abwickeln. Auch das Geschäft mit DECT-Schnurlostelefonen wird zukünftig von Hamburg aus gesteuert.

Wie bereits berichtet, wird die Abteilung Faxgeräte ab April von der französischen Elektronikfirma Sagem mit Sitz in Paris übernommen. Bis auf weiteres werden die bekannten Philips Faxgeräte unter dem Markennamen Philips vermarktet.

Wie viele Arbeitsplätze konkret in Deutschland wegfallen, sagte Philips nicht. Der Konzern versicherte lediglich, dass „die meisten PCC-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterhin für einen dieser drei Bereiche arbeiten“ werden. Fest steht, dass Im Rahmen der Reorganisation der Manager der betroffenen Abteilung, Gerhard Ries, in den Ruhestand geht. ZDNet bietet in Zusammenarbeit mit Stepstone eine IT-Jobbörse an.

Kontakt:
Philips, Tel.: 040/28990 (günstigsten Tarif anzeigen)

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