Auch Mobilcom verschiebt UMTS-Start

Mobilfunkanbieter will erst genügend Endgeräte auf dem Markt verfügbar haben / Unternehmen prognostiziert 2008 nun weniger Umsatz pro Kunde

Die Deutsche Telekom (Börse Frankfurt: DTE) hat den Anfang gemacht und als erstes Unternehmen den UMTS-Start verschoben. Jetzt folgt auch die Konkurrenz. Mobilcom (Börse Frankfurt: MOB) rechnet laut einem Bericht der Financial Times Deutschland jetzt frühestens mit einem Start der dritten Mobilfunkgeneration Ende 2002 oder Anfang 2003.

Ursprünglich wollte der Telekom-Konkurrent zur zweiten Jahreshälfte 2002 launchen. Als Grund gab Mobilcom dem Bericht zufolge Mangel von genügend geeigneten Endgeräten an.

Eigenen Berechnungen zufolge kalkuliert Mobilcom mit weniger Umsatz pro UMTS-Kunde. So prognostiziert der Mobilfunkprovider anstatt der ursprünglich angedachten 85 Euro nun nur noch mit 55 bis 66 Euro pro Monat im Jahr 2008.

Die Deutsche Telekom hatte kurz zuvor angekündigt, UMTS voraussichtlich erst in der zweiten Jahreshälfte 2003 zu starten (ZDNet berichtete). Obwohl die UMTS-Netztechnik nach eigenen Angaben noch in diesem Jahr startbereit sei, werden die ersten UMTS-Dienste erst an den Markt gehen, „wenn Technik, Endgeräteverfügbarkeit und Services unseren hohen Qualitätsansprüchen genügen“, so der T-Mobile Deutschland-Chef Rene Obermann.

Aktuelles und Grundlegendes zum Universal Mobile Telecommunication System bietet ein News-Report zum Thema UMTS.

Kontakt:
Mobilcom, Tel.: 04331/6900 (günstigsten Tarif anzeigen)

Themenseiten: Business, Telekommunikation

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