Handsprings Smartphone Treo 180 im Test

Vorab-Testversion des Handhelds zeigt Schwächen bei der Eingabe von Buchstaben mit Akzenten sowie der Akkulaufleistung / Endgültige deutsche Fassung des PDAs soll verbessert sein

Anfang Oktober vergangenen Jahres hatte der PDA-Hersteller Handspring (Börse Frankfurt: HS9) die ersten beiden Modelle der Communicator-Familie Treo mit dem 180 und 180g für Anfang 2002 angekündigt. Mittlerweile sind erste Geräte auf dem Markt.

Die Serie gibt es zwei Versionen: als Treo 180 mit einer integrierten Tastatur und als Treo 180g mit Textfeld für die Graffiti-Schrifterkennung. Ein aufklappbarer Deckel schützt das Display, der Lautsprecher in der Abdeckung kann bei normalen Telefongesprächen als Hörmuschel, aber auch als Lautsprecher für die Freisprechfunktion genutzt werden. Durch das Sichtfenster der Abdeckung sind auch bei geschlossener Klappe die Nummer des Anrufers, Nachrichten und E-Mails oder ein Termin im Kalender zu lesen.

Den kommunikativen Treo 180 hat ZDNet ausführlich getestet. So weist das erste Testgerät dem Praxistest zufolge Schwächen bei der Eingabe von Buchstaben mit Akzenten auf. Auch die Akkuleistung lässt zu wünschen übrig. Doch dafür überzeugt der Treo 180 mit anderen Qualitäten. Einzelheiten und das überraschende Fazit des „Smartphone-Tests Handspring Treo 180“ lesen Sie im ZDNet Mobile & Communications-Channel. Handspring will nach eigenen Angaben jedoch die Final-Version des deutschen Treos in Akkuleistung und Akzenteerkennung verbessert haben.

Der Treo verfügt über alle typischen Anwendungen eines Palm OS-Organizers und ist mit allen Palm OS-Applikationen kompatibel, verspricht der Hersteller. Der integrierte Browser nutzt Handsprings Proxy-Server-System Bluesky und unterstützt eine Vielzahl von Web- und Mobilfunkstandards, unter anderem HTML, WML (WAP), HDML, cHTML (für i-Mode-Seiten) und xHTML.
Bei Abmessungen von 69 x 110 x 18 Millimetern wiegt das Gerät 154 Gramm. Es enthält ein integriertes Dual-Band-GSM-Modul von Wavecom für die Sprach- und Datenkommunikation (900/1800 MHz), 16 MByte Speicher, einen 33 MHz Dragonball-Prozessor von Motorola (Börse Frankfurt: MTL), einen Lithium-Ionen-Akku, ein Reiseladegerät mit Hotsync-Kabel und ein Headset mit Freisprechfunktion. Der Akku liefere Energie für rund 2,5 Stunden Gesprächszeit und 2,5 Tage Standby. Sowohl der Treo 180 als auch der Treo 180g haben Vier-Bit Monochrom-Displays mit EL-Backlight und einer Auflösung von 160 x 160 Pixel.

Kontakt:
Handspring, Tel.: 0699/5307302 (günstigsten Tarif anzeigen)

Themenseiten: Hardware, Telekommunikation

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