Gateway: Weitere 15 Prozent müssen gehen

Unternehmen schließt unrentable Verkaufstellen / Gewinnzone im vierten Quartal erreicht

Die Mitarbeiter von Gateway (Börse Frankfurt: GTW) müssen sich auf eine weitere Entlassungswelle einstellen: Wie das Unternehmen gestern nach Börsenschluss mitteilte, müssen weitere 2250 Angestellte gehen. Damit werden 15 Prozent der verbliebenen Belegschaft gefeuert.

Der Computerhersteller kündigte außerdem an, die Preise für seine Rechner weiter zu senken. Außerdem sollen 19 weitere Läden dichtgemacht warden, davon allein zehn in Kalifornien

Im vierten Quartal hat das Unternehmen einen Gewinn von 9,4 Millionen Dollar oder drei Cents pro Aktie verbucht, der Umsatz lag bei 1,1 Milliarde Dollar. Damit liegen die Einnahmen deutlich unter den Vorjahresergebnissen, als die Firma noch einen Umsatz von 2,4 Milliarden Dollar und einen Verlust von 128 Millionen Dolar oder 40 Cent pro Anteilsschein vermeldete.

Die gestern veröffentlichten Zahlen lagen über den Erwartungen der Analysten. Allerdings sehen diese die Zahlen dennoch skeptisch: Gateway habe im letzten Jahr Marktanteil verloren. Gateway sei zwar in die Gewinnzone zurückgekehrt, dies aber zu einem hohen Preis.

Gateways CEO Ted Waitt gibt sich dennoch gelassen: Man könne auch in diesem Jahr die Preise weiter senken und einen Verlust erwirtschaften

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