Bericht: Billige Freisprechanlagen unnütz

Stiftung Warentest nahm zwölf Produkte diverser Hersteller unter die Lupe / Für Wenig-Telefonierer reicht ein Headset mit Außenantenne

Billige Freisprechanlagen für das Handy taugen nichts. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in ihrer aktuellen Ausgabe test 2/2002.

Im Auto darf seit dem 1. Februar 2001 während der Fahrt nur noch mit Freisprechanlage telefoniert werden. Bußgelder darf die Polizei bei Missachtung seit April vergangenen Jahres verhängen. Doch nicht jede Freisprechanlage ist wirklich für den Einsatz im Auto geeignet.

Die Tester der Zeitschrift nahmen im Rahmen zwölf Produkte (acht für den Festeinbau, vier für den Anschluss an den Zigarettenanzünder) verschiedener Hersteller unter die Lupe. Für sporadische Telefonierer hinter dem Steuer empfiehlt die Jury ein Headset mit Außenantenne. Das schlägt mit mindestens 50 Euro zu Buche. Autofahrer, die regelmäßige telefonieren, sollten mehr laut dem Test jedoch mehr ausgeben.

Gerade Freisprechanlagen für Mobiltelefone, die im Auto mit Strom aus dem Zigarettenanzünder betrieben werden, überzeugen nicht, so test. Keine der Billig-Anlagen für den Anschluss am Zigarettenanzünder sei im Gesamturteil besser als „ausreichend“ gewesen. Zwei Modelle bewerteten die Tester mit „mangelhaft“. Die billigste gute Freisprechanlage kostete laut den Prüfern rund 229 Euro.

Größte Mängel zeigten sich laut Stiftung Warentest bei der Übertragungsqualität der Geräte. So sei besonders bei höherer Fahrgeschwindigkeit vom Gespräch kaum noch etwas zu verstehen.

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